Die FDP NRW hat viel vor

Die Themen zur Landtagswahl präsentierte am Mittwochabend präsentierte Generalsekretär Johannes Vogel am Donnerstag Abend in Wesel im Kaiserhof. Er kritisiert die jetzige Landesregierung und bezeichnet sie als zukunftsvergessen.. Die Kernfrage: wie steht NRW da? Derzeit fände0% Wachstum statt.. NRW stagniert. Die Betreuungsquote der U3 ist in NRW die niedrigste. Die Bildungsausgaben die niedrigsten, NRW habe ebenfalls die schlechteste Verbrechensaufklärungsquote.
Gleichzeitig sei NRW aber auch in einigen Punkten ganz weit vorne… in der Arbeitslosigkeit, der Langzeitarbeitslosenquote, die meisten Schulen sind in NRW und NRW sei Hotspot für Salafisten.

Die Themen im Mittelpunkt der Landtagswahl sieht er vorrangig in der inneren Sicherheit und erinnert an den Vorfall in der Silvester Nacht in Köln in der die Sicherheit hunderter Frauen nicht gewährleistet werden konnte. Man könne mehr Polizei auf Streife schicke. Das sei aber nicht so gewollt. Ziel sei es, dass Eigentümer ihr Eigentum selbst schützenkönnen.
Ein weiteres Thema liegt bei der Chance der Digitalisierung, auf die NRW nicht gut genug vorbereitet sei. Mit dem Blick in die bildungspolitische Sicht zeige, dass es anders sei. Schüler sind außerhalb der Schule voll in die Digitalisierung eingebunden. In der Schulklasse ginge der Schritt allerdings meistens zurück in die Kreidezeit. Vogel ist auch überzeugt dass der richtige Weg sei die ewige Schulstrukturdiskussion nicht zielführend sei. Man müsse sich entfernen von der Einheitsschule und sich in Richtung Wettbewerb zu bewegen. Mit Schulfreiheitsgesetz solle wieder Wettbewerb geschaffen werden. So sollten Schulen auch nicht zu G9 gezwungen werden, sondern dies sollte freigestellt sein.

Sehr am Herzen liegt Vogel auch das wirtschaftliche Wachstum in NRW. Zusätzliches Wachstum müsse gefördert werden. Es sei befremdlich, daß neue Geschäftsmodelle und Innovationen grundsätzlich u . a. nur noch aus USA kämen. Die schlechte Gründungsquote führt er auf zu viel Bürokratie zurück und auf den schlechten Zugang zu Kapital für Gründer. Er befürwortet das Vorbild Italien. Hier gäbe es ein bürokratiefreies Jahr.
Vogel würde NRW gern als modernstes Land in Deutschlandsehen und dies persönlich anstreben.

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