10 Jahre Europäischer Tag gegen Menschenhandel

Am 18. Oktober jährt sich der Tag gegen Menschenhandel zum 10. Mal, seit seiner erstmaligen Ausrufung 2007 durch die Europäische Union. „Tagtäglich findet Menschenhandel statt. Auch in Deutschland. Tagtäglich betrifft der Menschenhandel vornehmlich Mädchen und Frauen zum Zweck der sexuellen Ausbeutung. Auch im 21. Jahrhundert gibt es noch moderne Sklaverei. Hingucken statt wegschauen, dafür werben wir als Frauen Union Kreis Wesel.“, so die Vorsitzende Anika Zimmer. Nordrhein-Westfalen gehört neben Hamburg und Berlin unverändert zu den drei Bundesländern, in denen gut die Hälfte der bundesweit geführten Ermittlungsverfahren registriert werden. Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung geht fast ausschließlich mit Prostitutionsausübung einher.

„Die Dunkelziffer beim Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist hoch. Die acht vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Fachberatungsstellen leisten eine hervorragende Arbeit für die Opfer von Menschenhandel. Die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland dürfen in ihren Bemühungen zur Beseitigung des Menschenhandels nicht nachlassen. Gerade angesichts weltweiter Wanderungsbewegungen werden gerade viele Mädchen und Frauen auf ihrer Flucht Opfer von Menschenhandel.“, so Anika Zimmer für die Frauen Union Kreis Wesel abschließend.

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