Renault steigert Verkäufe bei Pkw und Transportern deutlich

Die Renault Gruppe hat auf dem deutschen Markt im Jahr 2014 mit 172.700 1 Pkw und leichten Nutzfahrzeugen über 10.000 Zulassungen mehr erzielt als im Vorjahr. „Die Verkäufe der beiden Marken Renault und Dacia haben sich 2014 sehr positiv entwickelt. Auf diesem Erfolg wollen wir 2015 weiter aufbauen“, sagte Olivier Gaudefroy, Vorstands­vorsitzender der Renault Deutschland AG, anlässlich der Renault Jahres-Pressekonferenz 2015 in Düsseldorf. Das gute Ergebnis schlägt sich auch im Marktanteil beider Marken nieder, die leichte Zuwächse gegenüber 2013 verzeichnen. Der Marktanteil der Gruppe stieg auf 5,3 Prozent.

Die Renault Deutschland AG konnte 2014 von den insgesamt positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren und den Fahrzeugabsatz der Marken Renault und Dacia im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent steigern. Im gleichen Zeitraum nahm der Gesamtmarkt bei einem Absatzvolumen von 3,27 Millionen Einheiten lediglich um 3,2 Prozent zu.
„Die Marke Renault hat dank neuer, attraktiver Modelle seit 2011 erstmals wieder bei Verkaufsvolumen und Marktanteil hinzu­gewonnen“, betonte Gaudefroy. „Darüber hinaus setzt sich die positive Entwicklung der Marke Dacia nahtlos fort und trägt erneut wesentlich zu dem guten Ergebnis bei“, so Gaudefroy weiter.

Renault wächst stärker als Gesamtmarkt
Die Marke Renault verkaufte 2014 in Deutschland 122.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und damit knapp 7.000 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil erreichte 3,7 Prozent. Im reinen Pkw-Markt erzielte die Marke mit 105.300 Verkäufen ein Plus von über 6.000 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Verkaufszuwachs von 6,4 Prozent erreichte das Unternehmen damit ein überdurchschnittliches Ergebnis im Vergleich zum gesamten Pkw-Markt, der lediglich um 2,9 Prozent zulegte.
Im Markt der leichten Nutzfahrzeuge verbesserte die Marke Renault ebenfalls ihr Ergebnis und setzte mit fast 16.700 Fahrzeugen rund 600 Einheiten mehr ab als im Jahr zuvor. Dies entspricht einem Plus von 3,8 Prozent. Der Marktanteil bei den Transportern bis fünf Tonnen erreichte mit 7,1 Prozent nahezu Vorjahresniveau. Damit bleibt Renault der stärkste ausländische Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland.

Renault mit dem größten Elektrofahrzeug-Angebot
Der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge zog 2014 in Deutschland per Ende November mit 8.200 Neuzulassungen und einem Plus von 31 Prozent 2 gegenüber dem Stand des Vorjahres (2013: 6.200 Einheiten) erneut deutlich an. Mit 1.800 Elektrofahrzeugen einschließlich des Twizy baute Renault seine gute Position unter den Elektrofahrzeuganbietern weiter aus und verfügt nach wie vor über das größte Modellangebot.
Im Detail verkaufte Renault 1.100 Einheiten des kompakten Fünftürers ZOE, rund 250 Elektrotransporter Kangoo Z.E. und zwölf Fluence Z.E. Limousinen. Vom Elektrozweisitzer Twizy wechselten knapp 500 Einheiten in Kundenhand.

Clio beliebtestes Renault Modell
Verkaufsstärkstes Renault Modell auf dem deutschen Markt war im Jahr 2014 der Clio mit rund 24.000 Zulassungen. Das unverwechselbare Renault Design und die wirtschaftlichen Motoren tragen entscheidend zum Erfolg des Kompaktmodells bei.
Auf Platz zwei der beliebtesten Renault Fahrzeuge folgt der Twingo mit 21.000 Verkäufen. Die erst im September eingeführte dritte Modellgeneration hat einen gelungenen Marktstart absolviert und verließ bereits 7.000-mal die Verkaufsräume der Renault Partner.
Auf Rang drei folgt die Mégane Familie mit insgesamt 17.800 Neuzulassungen. Nach wie vor beliebt ist der Kompaktvan Scénic, der fast 17.000-mal in Kundenhand wechselte.
Sehr erfolgreich verlief auch der Marktstart des neuen Crossover Captur, für den sich fast 14.000 Käufer entschieden.
Auch die leichten Nutzfahrzeuge von Renault gehören für die deutschen Kunden weiter zur ersten Wahl. Insgesamt 7.200 Master und 4.700 Kangoo Rapid rollten aus den Autohäusern. Der Trafic behauptete sich dank des Modellwechsels zur Jahresmitte ebenfalls sehr gut und erreichte 4.400 Zulassungen.

Dacia steigert Marktanteil auf 1,55 Prozent
Mit 50.700 verkauften Fahrzeugen steigerte Dacia 2014 erneut das Absatzvolumen überdurchschnittlich stark um 7,4 Prozent und erzielte nochmals 3.500 Neuzulassungen mehr als im Vorjahr. „Das ist erneut ein sehr gutes Ergebnis. Zum ersten Mal haben wir die Zahl von 50.000 Zulassungen überschritten“, freute sich Gaudefroy. „Zehn Jahre nach der Einführung in Deutschland sind über 350.000 Dacia auf Deutschlands Straßen unterwegs, und die Marke ist nicht mehr aus dem Automobilmarkt wegzudenken“, so Gaudefroy weiter.

Hervorragend etabliert ist Dacia vor allem im Privatkundenmarkt: Mit einem Anteil von 85 Prozent privaten Käufern positioniert sich Dacia hier weit über dem Marktniveau. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Gesamtmarkt 2014 einen weiteren Rückgang bei den privaten Zulassungen, die lediglich noch 36,2 Prozent erreichten.

Meistverkauftes Dacia Modell ist der Sandero, der 18.300 Neuzulassungen erzielte. Zweitwichtigstes Modell der Marke ist das SUV-Modell Dacia Duster mit 15.300 Verkäufen. Aktuell gehören darüber hinaus die Modelle Logan MCV, Sandero Stepway, Lodgy und Dokker zur Dacia Pkw-Palette. Dazu kommt als leichtes Nutzfahrzeug der Kombivan Dokker Express.

2015: weiter auf Erfolgskurs mit wichtigen Modellneuheiten
Für den Gesamtmarkt rechnet Renault 2015 mit einem leichten Zuwachs der Neuzulassungen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Für die beiden Konzernmarken erwartet das Unternehmen in Deutschland ebenfalls eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.
„Wir wollen beim Marktanteil weiter wachsen“, erklärte Gaudefroy. In diesem Umfeld setzt das Unternehmen auf Kontinuität: „Wir wollen die Erfolge aus 2014 fortführen und setzen dabei auf die kommenden Modellneuheiten, die wichtige Impulse mit sich bringen werden“, so Gaudefroy.
Renault erwartet vor allem von der fünften Modellgeneration des Espace sowie dem jüngst eingeführten Twingo einen starken Schub für die Absatz­entwicklung. Darüber hinaus bringt Renault 2015 einen neuen Crossover sowie den Nachfolger des Laguna auf den Markt, die das Angebot abrunden werden.

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