• Regionales

  • 1

Kalkar erstrahlte in hellem Glanz

Der Einmarsch der Fackelträger vor den Augen der beiden GastgeberKalkar. Seit 775 Jahren verfügt das beschauliche Kalkar über das Recht sich "Stadt" nennen zu dürfen. Nicht ganz so lange - aber immerhin schon seit fast 50 Jahren - ist Kalkar auch Garnisonsstadt für die Luftwaffe am Niederrhein. Aus diesem Grund bedankte sich das Zentrum Luftoperationen unter seinem Kommandeur Generalleutnant Joachim Wundrak am 29. August mit einer feierlichen Serenade vor dem historischen Rathaus für die vielen Jahrzehnte, in denen sich die Soldatinnen und Soldaten in Kalkar immer "zu Hause" fühlen durften.

Daher war es nicht verwunderlich, dass eine sehr große Menge an Zuschauern den Weg zum Marktplatz fand, um dem Spektakel beizuwohnen. So etwas bekommt man schließlich nicht alle Tage zu sehen. Sogar aus der weiteren Umgebung waren einige Zuschauer angereist und konnten den Klängen des Luftwaffenmusikorps aus Münster lauschen. Über 40 Fackelträger, bestehend aus den Soldaten des Zentrum Luftoperationen in Kalkar, ließen den Marktplatz „ihres Heimatstandortes“ in hellem Fackelschein erstrahlen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz blickte General Wundrak positiv in die Zukunft des kontinuierlich an Bedeutung gewinnenden multinationalen Luftwaffenstandortes, der sich derzeit auf die Führung der Luftwaffenkräfte der schnellen NATO-Eingreiftruppe "NATO Response Force" im kommenden Jahr vorbereitet.

Luftwaffe und Kalkar - das passt!" so der General in seiner Rede während eines Empfangs im Rathaus "und das passt auch noch in 25 Jahren, wenn mein Ururenkel als Kommandeur die Serenade zu 800. Geburtstag abnehmen wird"
Insgesamt eine überaus gelungene Veranstaltung, da waren sich die Bürgermeisterin, General Wundrak und auch die vielen Zuhörer sicher. Und so war es fast schon die logische Konsequenz, dass noch lange nach verklingen der letzten Töne ein nicht enden wollendes Klatschkonzert die beiden Gastgeber verabschiedete.

blog comments powered by Disqus
FacebookMySpaceTwitterGoogle BookmarksLinkedin