FBI stellt Valerie Petit als Bürgermeisterkandidatin auf

Valerie Petit, FBI  Bürgermeisterkandidatin für XantenXanten. Valerie Petit, Xantener Kommunalpolitikerin will in Xanten Bürgermeisterin werden. In der Aufstellungsversammlung am Donnerstag wurde die 47-jährige einstimmig von der Wählergemeinschaft "Freie Bürgerinitiative" (FBI) als Kandidatin nominiert. Damit ist sie die vierte Kandidatin, die sich dem amtierenden Bürgermeister Thomas Görtz , Rainer Groß als parteiloser Kandidat und Andreas Luschgy für das Amt des Bürgermeisters bewirbt.

„Die Situation war noch nie so günstig für einen eigenen FBI-Bürgermeisterkandidaten“, betonen die beiden FBI-Vorsitzenden Arno Hoffacker und Peter Hilbig, Die CDU sei zerstritten, so dass sich Wähler von der CDU abwenden könnten, ausserdem legen die Erfahrungen aus dem Jahr 2014 nahe, dass die FBI von einem eigenen Kandidaten sehr profitieren könne.

Die geborene Französin kam für ein Praktikum nach Duisburg, lernte hier ihren späteren Mann kennen und studierte Romanistik und Politikwissenschaften und lebt seit 2005 mit Mann und zwei Kindern in Xanten. "Eine Frau, die viel bewegt und sich sehr engagiert, unter anderem im LEADER-Team, in der Dommusikschule und auch in der Kita-Pustekuchen. Nicht zu vergessen ist ihre Sprachschule auf der Marsstraße", so Peter Hilbig. Zur FBI kam sie durch das Bürgerbegehren gegen das Gewerbegebiet mit einem Fastfood-Restaurant an der Beek direkt neben dem Naturschutzgebiet. " Xanten bietet auch für das Ehrenamt unendlich viele Möglichkeiten, auch das ist ein Grund warum ich mich hier so wohlfühle", betont Petit.

"Eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister müsse zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft moderieren können und Visionen für die weitere Entwicklung der Stadt haben. Dafür sei Valérie Petit die geeignete Kandidatin!", sagte der FBI-Fraktionsvorsitzende Peter Hilbig. Wer an der Spitze der Verwaltung stehe, „muss die Richtung vorgeben und die unterschiedlichen Vorstellungen im Rat und in der Bürgerschaft aufnehmen und bündeln können – zum Wohle aller“, sagte Hilbig. „Das sind Kompetenzen, die Valérie Petit hat.“

Vor sechs Jahre hätte sich sie noch nicht um das Amt bewerben wollen, erklärte Valérie Petit. Ihre Erfahrungen haben ihr dafür nicht gereicht. Nun habe sie in der politischen Arbeit und in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung viel Erfahrung gesammelt. Dass sie selbst nie in der Verwaltung gearbeitet habe, sehe sie nicht als Nachteil, denn die eigentlichen Experten säßen in der Verwaltung, aber von außen könne sie neue Ideen hineinbringen. "Wir stellen uns für unsere Ziele auf, nicht gegen andere Kandidaten", sagt Petit und kündigt für die nächsten Monate eine „saubere, faire Auseinandersetzung“ mit den anderen Kandidaten an. Petit weiter: "Egal wer den Wahlkampf gewinnt, die Argumentationen im Wahlkampf sollten als Anregungen für die Zukunft mitgenommen werden und appelliert dabei an die Bevölkerung, sich zu informieren und auch wählen zu gehen, denn die kommenden drei Monate entscheiden über die nächsten fünf Jahre der Stadt."
Die FBI sehe die realistische Chance, dass sie die Bürgermeisterin stellen könne, sonst hätten sie Valérie Petit nicht nominiert, ergänzte er.

Petra Simons