FBG Prüfauftrag kontraproduktiv

Vor acht Wochen beschloss im Rat auch die FBG, eine Strategie für die Betriebe unter dem Dach der so genannten Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) festzulegen, um unter dem Namen ENNI Dienstleistungen anderen Kommunen zum Beispiel bei Bädern, Friedhöfen etc. anzubieten. Kaum geht es auf die nächste Ratssitzung zu, stellt die FBG alles grundlegend in Frage.  „Wir halten den Weg, auf interkommunale Zusammenarbeit und Vermarktung unserer Stärken zu setzten, weiterhin für mehr als richtig. Man wechselt nicht die Pferde mitten im Galopp“, sieht der CDU-Pressesprecher Ingo Brohl die Politik in der Verantwortung verlässliche Umsetzungszeiten zu gewähren.

Mit einem Seitenhieb auf die NIAG Diskussion stellt Brohl fest: „Wenn es der FBG um berechtigte Effizienzsteigerung ginge, würde sie nicht mit dem neuen Zauberwort Rekommunalisierung um die Ecke kommen. Vielmehr würde sie den eingeschlagenen Weg noch konsequenter und mutiger gehen.“
Eine zu große Verwaltung sei für eine privat dominierte NIAG genauso schlecht wie für eine Stadt Moers. Brohl: „Daher entlarvt sich dieser Antrag selbst. Es geht nicht um Effizienz. Es geht nur wie bei der NIAG um taktische Manöver und die Ausschaltung von marktwirtschaftlichen Erfordernissen.“