Staatsministerin Pieper gratuliert zur neuen Hochschule

Auf ihrer Rundreise durch den Kreis Kleve besuchte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper auch die Hochschule Rhein-Waal. Da die Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Klotz noch auf dem Rückflug von der China-Reise war, begrüßte Vizepräsident Dr. Goch die FDP-Delegation.
Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Pieper, die FDP-Landtagskandidaten Stephan Haupt und Michael Traurig sowie der Kreisvorsitzende Prof. Dr. Ralf Klapdor waren beeindruckt von der schon geleisteten Aufbauarbeit. Von den vier durch den FDP-Wissenschaftsminister Pinkwart neu gegründeten Fachhochschulen ist die Hochschule Rhein-Waal bereits am weitesten fortgeschritten mit derzeit drei und ab dem kommenden Wintersemester 14 Bachelorstudiengängen und zusätzlich zwei Masterstudiengängen.

Vizepräsident Dr. Goch bezeichnete es als eine besondere Herausforderung, am Neuaufbau dieser Hochschule mitwirken zu dürfen, seien es jetzt doch aus seiner Sicht für viele Jahrzehnte die letzten Hochschulneugründungen in NRW gewesen. Im Zuge der Neugründungen habe man jedoch auch stark mit der Bürokratie zu kämpfen, obwohl man mit dem Hochschulfreiheitsgesetz von Andreas Pinkwart in NRW schon privilegiert sei.
Probleme bereitete jedoch beispielsweise noch die bundesweite Kapazitätsverordnung. Besonders interessant fand Cornelia Pieper den hohen Anteil englischsprachiger Studiengänge und die damit erreichte internationale Öffnung der Hochschule.

Ein reger Austausch fand auch über die verschiedenen Modelle, Berufstätigkeit bzw. Ausbildung und Studium zu verbinden und die Frage, wie mehr Studierende für die sog. MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaft, Technik) gewonnen werden könnten. Cornelia Pieper berichtete hier von Mentoren-Systemen, mit denen an Schulen gezielt mehr Interesse an diesen Fächern geweckt werden sollte.
Zum Schluss versprach die FDP-Spitzenpolitikerin, im Jahr 2012, zur Eröffnung des Hochschulneubaus wieder zu kommen, um sich die weitere positive Entwicklung der Hochschule anzusehen.

Foto: FDP Kreis Kleve