Schwarzgelbes Ausbluten bei Erneuerbaren Energien gefährdet hunderte Jobs im Kreis Klever Handwerk

„Schwarzgelb lässt die Förderprogramme für Erneuerbare Energien ausbluten und gefährdet bundesweit hundertausende Jobs, allein im Kreis Kleve wären damit mehrere Hunderte Beschäftigte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit bedroht“, sagt die Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Dr. Barbara Hendricks.
Das Handwerk ist der wichtigste Arbeitgeber und Anbieter von Ausbildungsplätzen in im Kreis Kleve. Außerdem schützen die energetischen Sanierungen an und in Gebäuden das Klima und halten die Energierechnungen bezahlbar.


„Die schwarzgelbe Bundesregierung verhält sich wie die Axt im Walde. Sie stutzt zusammen, kürzt, stoppt und fällt die Förderprogramme für Photovoltaik, Mini-Blockheizkraftwerke und Gebäudesanierung“, kritisiert Hendricks.
Deutsche Hersteller sind durch diese Programme erst zu weltweiten Marktführern geworden. Immer mehr Hausbesitzer sind bereit, mehr Geld in ihre Keller und auf ihren Dächern zu investieren, davon profitiert vor allem das Handwerk durch eine gute Auftragslage.

„Ein Euro Förderung hat jeweils mehr als sieben zusätzliche Euro private Förderung ausgelöst. So wurden bei Wärmedämmung und dem Programm für moderne Heizungen alleine in 2009 deutschlandweit mehr als 20 Mrd. Euro investiert“, rechnet Hendricks vor. Diese Investitionen werden nun wegfallen.
Im Gegenzug wird Schwarzgelb Investitionszuschüsse bis zu einem dreistelligen Millionenbetrag pro Großkraftwerke an RWE, EON & Co. zahlen, obwohl die Energieriesen Rekordüberschüsse erwirtschaften.

 

Experten rechnen nun damit, dass die KfW schon Mitte des Jahres keine neue Anträge auf Förderung zur Gebäudedämmung mehr annehmen kann und dann eine Auftragsflaute eintritt. Bei Wärmepumpen und Solarthermie ist dieser Fall schon eingetreten.
Die Kreishandwerkerschaft hat die Bundestagsabgeordnete bereits auf die Auswirkungen der Kürzungen, Sperrungen und Streichungen bei den Förderprogrammen für Erneuerbare Energien mit einem Rundschreiben hingewiesen.

 

Foto: SPD Kreis Kleve