Kreis Klever SPD-Senioren und Norbert Killewald gegen Armut im Alter

Im Klever Kolpinghaus diskutierten jetzt Vertreter der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus im Kreis Kleve mit dem SPD-Landtagsabgeordneten und sozialpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Killewald, über das Thema „Armut im Alter“.
Der Vorsitzende der Klever SPD-Senioren und stellvertretende Kreisvorsitzende der AG 60plus, Heinz Boskamp, dankte Norbert Killewald für dessen Bereitschaft die SPD-Senioren mit seinem Expertenwissen zum Thema „Altersarmut“ zu unterstützen.

Norbert Killewald erklärte anhand graphischer Darstellung in einem Vortrag das Sozialgeflecht von gesetzlicher Renten- und Krankenversicherung. „Der Mindestlohn muss endlich kommen. Er beeinflusst die zukünftig zu erwartende Rentenhöhe der Rentnerinnen und Rentner. Wir brauchen faire Löhne. Jede und jeder, der voll arbeitet, muss auch von seinem Einkommen leben können. Dann kann er später auch mit seiner Rente leben, ohne zusätzliche Sozialleistungen“, so der SPD-Sozialexperte Norbert Killewald.
„Die Grundsicherung für das Alter muss systematisch weiter entwickelt werden“, fordert Norbert Killewald. Heinz Boskamp unterstützt diese Forderung. „Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht auf das Amt angewiesen sein“, so Heinz Boskamp.

„Das Renteneintrittsalter sollte nach den Risiken und unterschiedlichen Berufsfeldern und den damit verbundenen Beitragshöhen für die Rentenversicherung beurteilt werden.
Das Ziel der SPD bleibt eine Bürgerversicherung, in die alle Erwerbstätigen, gleichgültig, ob abhängig Beschäftigte oder Freiberufler, nach Einkommen bzw. Vermögen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen“, so der Kevelaerer SPD-Politiker abschließend.

Foto: SPD Kleve