SPD muss vor der eigenen Türe kehren

Die Forderung nach einer generellen Abschaffung des Numerus Clausus in allen Studiendisziplinen ist nichts als billiger Klamauk und ein unzulässiger Eingriff in die Autonomie der Hochschulen, erklärt der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Martin Neumann.

Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt dies entschieden ab. Frau Burchardts Äußerungen zeigen, sie hat die Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Rösler offensichtlich nicht verstanden.

Die SPD vergisst bei ihrer Forderung, dass es gerade die rot-grüne Bundesregierung war, die den Ausbau der Studienplatzkapazitäten sträflich vernachlässigt hat.
Fehlende Konzepte und eine verfehlte Hochschulpolitik zeigen sich auch auf Landesebene. Im von SPD und LINKE regierten Berlin, einem Land mit flächendeckenden Zugangsbeschränkungen zu Hochschulen, wurden die Mittel für die Hochschullehre stetig gekürzt. Gleichzeitig sank die Zahl der Studienanfänger.

Die christlich-liberale Bundesregierung hingegen investiert einen noch nie dagewesenen Betrag in die Hochschullehre. Neben dem Hochschulpakt wird ein Qualitätspakt Lehre für bessere Studienverhältnisse sorgen. Tricksereien bei Hochschulfinanzierung, Raubbau an der Lehre und überfüllte Hörsäle sind eher Markenkern einer sozialdemokratischen Hochschulpolitik.
Wir dagegen investieren in den tertiären Bildungssektor, sorgen für eine solide Finanzierung, die ein zielgerichtetes Studium möglich macht. Qualität hat Vorrang.

 

Foto: FDP Bundestagsfraktion