Die PIRATEN in Wesel, Moers und Bocholt stellen Direktkandidaten

Am gestrigen Freitag, dem 26.03.2010, tagte der Kreiswahlausschuss im Weseler Kreishaus um über die Rechtmäßigkeit aller eingereichten Kreiswahlvorschläge zu Landtagswahl im Mai zu entscheiden.
Nachdem die lokalen Gruppen der Piratenpartei im Februar ihre Direktkandidaten aufgestellt hatten, bestand die nächste Herausforderung darin, bis zum 22.03.2010 jeweils 100 Unterstützerunterschiften einzureichen. Also schwärmten die Aktiven bei eisigen Themperaturen und Regen - bewaffnet mit Unterstützerformularen - im ganzen Kreisgebiet aus. Mit Erfolg.

Heute stellte der Kreiswahlausschuss fest, dass die Kandidaturen von Tobias Stephan (Wahlkreis: Wesel III) und Andre Landskron (Wahlkreis: Wesel IV) rechtens sind.
Wähler werden sich also bei den kommenden NRW-Landtagswahlen nun auch mit ihren Erststimmen für die Piratenpartei entscheiden können. T.Stephan dazu: "Als Mitmachpartei gehen wir vieles anders an als die altbekannten Parteien. Unsere Themen werden von vielen Köpfen basisdemokratisch und stets auf ideologiefreien, sachbezogenen Grundlagen erarbeitet. Ich freue mich, die bisherigen Ergebnisse nun als Kandidat repräsentieren zu können."

Bereits am vergangenen Donnerstag tagte der Borkener Kreiswahlausschuss, der die Kandidatur von Britta Stephan (Wahlkreis: Borken I) bestätigte. Die Burloerin, die zuletzt in Wesel wohnte, wird nach ihrem aktuellen Umzug nach Oedig auch selbst wieder im Kreis Borken leben.
B.Stephan: "Ich habe mich sehr gefreut über die äußerst positive Resonanz zu meiner Kandidatur und werde mein Bestes geben, um eine echte Wahlalternative bieten zu können."

Nach den den spontan erreichten, respektabelen 2% bei der vergangenen Bundestagswahl - das schaffte noch keine Partei vor den PIRATEN - soll nun der Nordrheinwestfälische Landtag geentert werden. Die dazu nötigen 5% der Wählerstimmen sehen die PIRATEN keineswegs als Utopie, ganz im Gegenteil.
Mit ihrem nun deutlich breiter gefächerten Wahlprogramm wollen die mittlerweile weit über 2000 NRW-Parteimitglieder beweisen, dass Politik auch ganz nah am Bürger sein kann. Die siebtgrößte Partei Deutschlands wendet sich u.a. auch strikt gegen den immer dominanteren Wirtschafts-Lobbyismus in unserer derzeitigen Politik, möchte, dass Volksvertreter ihre Berufsbezeichnung wieder ernster nehmen.