Kamp-Lintforter Sozialdemokraten stärken ihren Landtagskandidaten

Kamp-Lintfort. Die Mitglieder der SPD Kamp-Lintfort haben in ihrer Jahreshauptversammlung ihrem Landtagskandidaten Wolfgang Roth deutlich den Rücken gestärkt. In der Aussprache zum Jahresbericht 2009 machten zahlreiche Genossinnen und Genossen deutlich, dass sie in den kommenden Wochen gemeinsam mit Roth für einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen kämpfen wollen.
Heinz-Günter Schmitz, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kamp-Lintforter Rat, machte anhand der finanziellen Mehrbelastungen, die den Kommunen vom Land NRW aufgebürdet wurden, deutlich, dass man längst nicht mehr von einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Stadt und Land sprechen könne. „Bei der Betreuung unter-dreijähriger Kinder beispielsweise bezahlt Kamp-Lintfort mittlerweile fast zwei Drittel der Kosten.

Ursprünglich sollte das Ziel eines bedarfsgerechten Angebots von beiden Seiten finanziert werden. Stattdessen müssen wir Millionenbeträge alleine stemmen“, erklärte Schmitz. So wie er hoffen die SPD-Mitglieder auf eine starke SPD bei der Landtagswahl am 9. Mai, damit sich endlich wieder etwas zum Besseren wenden kann.
In diesem Zusammenhang wies Wolfgang Roth auch noch einmal auf das veränderte Wahlrecht zum Landtag hin. In diesem Jahr haben alle Wähler erstmals zwei Stimmen – eine für den Kandidaten im Wahlkreis und eine für die Partei, die den Ministerpräsidenten stellen soll. „Ich appelliere an all jene, die Schwarz-Gelb abwählen wollen, nicht mit der Erststimme zu experimentieren“, erklärt Roth.

René Schneider, stellvertretender Vorsitzender der SPD Kamp-Lintfort, nahm den Faden auf. Nur der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereine, ziehe auch in den Landtag ein. Alle Erststimmen, die auf andere Kandidaten entfielen, zögen dagegen keinen Effekt nach sich. „Eine Mehrheit links der Mitte bekommen wir nur, wenn die Menschen ihre Erststimme dem SPD-Kandidaten geben. Denn nur Wolfgang Roth hat eine reelle Chance, als Landtagsabgeordneter für den Wechsel gewählt zu werden“, erklärte Schneider.

Fotos: SPD Ka-Li