Anliegerbeiträge sollen angepasst werden

Xanten. Eine große Zahl der von den Straßensanierungsmaßnahmen betroffenen Bürger in Marienbaum waren in der letzten DBX Sitzung anwesend. Sie haben mit einem öffentlichen Aufruf dafür gesorgt, dass Verwaltung und Politik die Sachlage nochmal überdenken. In Kürze stehen Kanalsanierungen als auch Straßensanierungen an, nicht nur für Marienbaum, sondern auch für die Kernstadt. Hierfür haben die Anwohner ein recht großen Kostenfaktor mit zu tragen. Eine finanzielle Belastung, die nicht jeder aus dem Ärmel schütteln kann.

Normalerweise sollen diese Kosten innerhalb eines Jahre bezahlt sein. Nun will die Stadt kommt den Anliegern entgegenkommen. Eine Senkung der „Zuzahlung“ von immerhin 80% der Sanierungskosten kommt derzeit nicht in Betracht, allerdings wird das Zahlungsziel für Beträge über 10.000 Euro von 12 auf 36 Monate verlängert und das ohne zusätzliche Zinsaufschläge. Auch Einzelfalllösungen sollen möglich sein, in sofern eine dementsprechende Begründung vorliegt.

Noch in 2015 sollen die Anwohner per Bescheid über die Höhe der auf sie zukommenden Kosten in Kenntnis gesetzt werden. Mit der Lösung sind die Anwohner bisher zufrieden, wollen aber weiterhin genau prüfen. Martina Simons: „Wir das werden weiterhin genauer im Auge behalten, ohne den Zusammenhalt der Bürger wäre das sicher nicht erreicht worden.“

Peter Hilbig und auch Matthias Voll haben das Ziel, nicht nur das Zahlungsziel zu erweitern, sondern den Kostenaufwand für die Bürger zu senken. Allerdings hält Bürgermeister Thomas Görtz eine langfristige Lösung für sinnvoller, als jetzt in einer Hau-Ruck-Aktion die Beiträge zu stark und zu schnell zu senken. Die Senkung sieht die  Verwaltung  nicht als unmöglich und will für Marienbaum bereits niedrigere Sätze veranschlagen.