FDP sieht verspätete Baustellenfertigstellung als Schlag ins Gesicht

Alpen. Als Schlag ins Gesicht des Alpener Einzelhandels bezeichnet der Alpener FDP-Fraktionsvorsitzende, Thomas Hommen, die Ankündigung der LINEG, die Baustelle an der Burgstraße im Herzen von Alpen erst Mitte Juni, statt wie geplant im April, fertig stellen zu können. „Wir können gut nachvollziehen, dass die Alpener Unternehmer das nur stöhnend zur Kenntnis genommen haben“.

Die von der LINEG vorgetragenen Gründe lässt Hommen dabei nur teilweise gelten. „Durch den bereits freigelegten Teil der Alp´schen Ley entlang der Amaliengalerie sollte der LINEG bekannt sein, dass dort schwierige Verhältnisse vorzufinden sind. Somit könne es nicht überraschend gekommen sein, dass dies auch für den Bereich der Burgstraße gelte. Torfiger Untergrund und garantierte Kampfmittelfreiheit hingegen seien keine Gründe, die die LINEG nun für die verzögerte Fertigstellung vorschieben dürfe“, so Hommen weiter. „Es ist allgemein bekannt, dass das Gelände vom Schulzentrum bis hin zur Ortsmitte einen torfigen Untergrund besitzt. Auch eine Kampfmittelfreiheit ist grundsätzlich einzuplanen und kann nicht als Entschuldigung für eine derartige Verzögerung herhalten.“

Die betroffenen Einzelhändler zeigen bei der Bewältigung der widrigen Umstände größtmögliche Kreativität um Ihren Schaden so gering wie nur eben möglich zu halten. Aber auch wenn alle Geschäfte, zumindest fußläufig, zu erreichen seien, so ist trotz aller Maßnahmen mit zum Teil erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen.

Hommen begrüßt ausdrücklich, dass die Kommunikation zwischen LINEG, Verwaltung und dem Alpener Einzelhandel seit den letzten Baumaßnahmen verbessert wurde. „Das war auch dringend erforderlich“, so Hommen weiter. Er schlägt vor, dass sich LINEG, Verwaltung, Politik und der Werbering als Vertreter der Alpener Unternehmer kurzfristig zu einem Gespräch zusammenfinden, um Lösungen zu entwickeln, den Schaden für den Einzelhandel auf ein Minimum zu reduzieren.