CDU-Fraktion fordert ein städtisches Integrationskonzept

Moers. „Nachdem in einem ersten Schritt die Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Kleidung und Obdach befriedigt wurden, müssen weiter Anstrengungen unternommen werden,“ so Michael Gawlik, Sprecher der CDU-Fraktion im Sozialausschuss. „Der erste Schritt, nämlich in einem sehr unplanbaren Umfeld eine Grundversorgung zu sichern und Obdachlosigkeit zu verhindern, ist uns in Moers mit vielfältigem, hohem Einsatz sehr gut geglückt.
Aber jetzt kommt der nächste Schritt, die Integration der Menschen. Dies wird ein bei weitem vielfältigeres Aufgabenspektrum, dass daher jetzt sehr zeitnah und mit einem hohen konzeptionellen Grad angegangen werden muss. Daher beantragt die CDU-Fraktion zur anstehenden Sitzung des Sozialausschusses die Erstellung eines städtischen Integrationskonzeptes als Ausgangspunkt.“

Claudia van Dyck, stv. Fraktionsvorsitzende, führt aus, dass nach der Feststellung des Ist- Zustandes die Weiterentwicklung in einzelnen Bausteinen mit einer Zeitachse beschrieben werden soll. Nur so könne es gelingen, die Flüchtlingssituation dauerhaft und erfolgreich zu beherrschen.

Michael Gawlik: „Die wesentlichen Handlungsfelder der Integration, wie z.B. Rechte und Pflichten, Sprache, Kultur, Gesellschaftsregeln, Wohnen, Arbeit oder Zugang zu Bildung vom Kleinkind bis zum Erwachsenen sind zu berücksichtigen. Nach Möglichkeit ist dabei auch nach dem Aufenthaltsstatus zu unterscheiden. Dieses wäre der nächste und noch entscheidendere Schritt. Menschen, die eine Bleibeperspektive haben, sind umfänglich zu integrieren. Claudia van Dyck: „Menschen, die zurückkehren müssen oder wollen, sollten Qualifikationen erhalten, die Ihnen in ihrer jeweiligen Heimat helfen. Dazu ist ein abgestimmtes Konzept der Stadt notwendig. “