SPD freut sich über Lohnanpassung beim DBX

Xanten. Am 06. 10. 2016 hat der Rat der Stadt Xanten einstimmig eine weitgehende An-gleichung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten des Dienstleistungsbetriebes Xanten (DBX) beschlossen. Wenn auch noch keine vollständige Anwendung des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst vorgenommen wird, so hat doch der aus Sicht der SPD-Fraktion unhaltbare Zustand, dass Beschäftigte mit gleicher Tätigkeit unterschiedlich vergütet wurden und auch hinsichtlich des Urlaubsanspruchs und der Sonderzahlungen unter verschiedenen Bedingungen arbeiteten, ein Ende.
Für die SPD-Fraktion ist damit ein Gerechtigkeitsdefizit unerträglichen Ausmaßes beseitigt worden. Alle Beschäftigten des DBX werden ab 2017 ihren jeweiligen Tätigkeiten entsprechend gleich behandelt und vergütet.
Diese Forderungen hat die SPD Xanten bereits vor der letzten Kommunalwahl 2014 formuliert und auch in ihrem Wahlprogramm verankert.
Nach einem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion vor fast einem Jahr, setzte auch vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich bekannt gewordenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kleve wegen Korruptionsvorwürfen beim DBX, ein Entwicklungs- und Diskussionsprozess ein, der schließlich zu dem jetzt gefassten Beschluss führte.

Auch wenn es schwer nachvollziehbar scheint, dass ein solcher Antrag überhaupt erforderlich war, überwiegt doch die Erkenntnis, dass in der Xantener Politik inzwischen ein Klima herrscht, in dem man durch Argumente überzeugen kann und Beschlüsse auf sachlicher Grundlage gefasst werden können, ohne dass ideologische Hindernisse aufgebaut werden.
Die noch ausstehenden Anpassungen sollten zwischen Leitung des DBX und dem Personalrat vereinbart werden um sowohl Arbeitsklima als auch -bedingungen für beide Seiten optimal zu gestalten.
Die SPD-Fraktion bedankt sich bei allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppen und ausdrücklich bei der Verwaltung der Stadt Xanten und dem Vorstand des DBX, dass dieser wichtige Schritt für die Beschäftigten des DBX gemacht wurde.