Bürgermeisterkandidat ohne Rückendeckung?

Thomas Görtz verkündet voreilig seine Bürgermeisterkandidatur 2020Xanten. So schafft man Fakten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Thomas Görtz gab beim CDU Neujahrsempfang öffentlich bekannt er trete wieder als Kandidat zur Bürgermeisterwahl an, ungeachtet dessen, dass er weiß, ob ihn die Xantener CDU unterstützen wird. Davon ging augenscheinlich aus und konnte sich bei diesem Anlass sicher sein, das er keine öffentliche Kritik ernten wird. CDU zeigte sich überwiegend irritiert, Tanko Scholten kritisierte, dass Görtz seine Partei nicht ausreichend einbindet. Mehrfach glänzte Görtz durch Alleingänge. Das stößt im Rat des öfteren auf Widerstand und erzeugt damit Unmut. Auch jetzt.


Bis zur Wahl es noch gut 20 Monate. Unter diesem Aspekt wand Peter Hilbig, sich jetzt schon derartigen Diskussionen hinzugeben.
"Ich halte es für falsch,wenn sich die Xantener Politik jetzt mit der Frage der Bürgermeisterkandidatur aufhält. Die jetzige politische Arbeit sollte noch unbelastet von der Frage einer Bürgermeisterkandidatur in 2020 sein.
Der Frage zur Positionierung der FBI zur Bürgermeisterwahl wird sich die FBI nicht entziehen. Aber 20 Monate vor den Wahlen wollen wir die Zeit für eine gute Sacharbeit nutzen.
Wenn mehr als eineinhalb Jahre vor der Wahl das politische Geschehen in Xanten durch die Profilierungsbestrebungen der Parteien und der Frage der Bürgermeisterwahl bestimmt und belastet würde, wenn geht das zu Lasten guter Entscheidungen für Xantens Bürger"

Frank Seitz, Die Grünen: "Die Grünen gehen in keinster Weise konform mit den Vorstellungen des Bürgermeisters und der Art und Weise Politik zu betreiben. Wir sehen in den verschiedenen Projekten keine Gemeinsamkeiten und keine Nachhaltigkeit für Xanten. Und deshalb steht für uns zu diesem Zeitpunkt bereits fest, dass wir Thomas Görtz bei der nächsten Wahl nicht unterstützen werden."

Eine von uns am Montag erbetene Stellungnahme von Thomas Görtz blieb bis jetzt aus.

Foto: Archiv

2019-01-24