Parteipolitisches Kalkül wichtiger als Sachargumente?

Dinslaken. Mit Unverständnis musste die UBV-Fraktion zur Kenntnis nehmen, dass die Verwaltung und eine Mehrheit des Rates den Einsatz der gespendeten Bewässerungssäcke während der Hitzeperiode des Sommers an den neu gepflanzten Bäumen vor dem Rathaus oder an der Althoffstraße abgelehnt hat.
Um diese durch ständige Sonnenbestrahlung besonders gefährdete Bepflanzung zu erhalten, bedarf es schon jetzt einer intensiven Bewässerung. Es konnte und kann daher keinen vernünftigen Grund geben, das angebotene Bewässerungssystem an dieser Stelle zunächst einem 3-4-jährigen Test zu unterziehen, wie die Verwaltung ihn in ihrer Stellungnahme vorgeschlagen hat.

Warum dies erst ab Oktober 2019, also nach den heißen und trockenen Sommermonaten und zwar nur auf dem Parkfriedhof geschehen soll, muss sich dem Verständnis jedes vernünftig denkenden und handelnden Menschen entziehen.
Sollte sich die ablehnende Haltung also nicht gegen die Sache selbst, sondern nur gegen die Freie Wählergemeinschaft „Unabhängige Bürgervertretung Dinslaken“ (UBV) als Denkzettel für deren am Interesse der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtete Politik aus der. Vergangenheit ( z. B. Bürgerentscheid zum Bahnhofsvorplatz ) richten? „Vieles spricht dafür“, so Heinz Brücker, Fraktionsvorsitzender der UBV-Fraktion.