„Kein Alk an Kids“ – Aktiver Jugendschutz in Straelen an Karneval

Jungenschutz in tTraelenStraelen. Die Teams der Offenen Jugendarbeit und des Ordnungsamtes in Straelen arbeiten eng zusammen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu schützen. Unter dem Motto „Kein Alk an Kids“ steht jetzt insbesondere an Karneval der Jugendschutz in Bezug auf den Alkoholkonsum im Vordergrund. Es ist den Mitarbeitern beider Bereiche ein großes gemeinsames Anliegen, das Problembewusstsein in Zusammenhang mit dem Missbrauch von Alkohol nicht nur bei den Jugendlichen zu stärken, sondern auch bei den Erwachsenen den Blick zu schärfen. Insbesondere junge Menschen mit wenig Erfahrung im Umgang mit Alkohol, können die Gefahren nicht richtig einschätzen und brauchen Unterstützung.

Zu den Aufgaben der Mitarbeiter im Ordnungsamt gehört es, den Jugendschutz sehr ernst zu nehmen und dies tun die Mitarbeiter auch intensiv. Sie gehen bereits in der Vorkarnevalszeit auf die Gastwirte zu und erinnern an die Vorschriften zum Jugendschutz. Auch haben sie die Geschäfte im Blick und suchen aktiv den Dialog mit den Inhabern. Ganz wichtig und vorbildlich ist, dass in Straelen die Gastwirte und Ladeninhaber bereits Hand in Hand mit dem Ordnungsamt und der Offenen Jugendarbeit arbeiten. Allen gemeinsam liegt es am Herzen, dass die gesetzlichen Bestimmungen bei der Abgabe alkoholischer Getränke eingehalten werden.

„Unser Ziel ist es, dass die Jugendlichen Spaß haben so viel sie wollen, aber ohne unerwünschte Begleiterscheinungen wie Alkoholvergiftungen oder Schlägereien. Aus diesem Grund ist das „JuSt“ während und nach dem Zug durch Straelen am Karnevalssonntag, dem 16. Februar geöffnet. Alle sind herzlich eingeladen, bei uns eine Pause vom Trubel einzulegen, sich aufzuwärmen, oder anschließend bei uns zu feiern. Wir bieten im Bedarfsfall Unterstützung an, falls es jemanden nicht oder nicht mehr gut geht“, erklärt Dirk Sieben, Leiter der Städtischen Jugendarbeit in Straelen. Alkoholprävention ist ein Thema, in die alle Bürgerinnen und Bürger involviert sein sollten. Einfach einmal Hinzuschauen und aufmerksam zu sein, liegt in der Verantwortung aller Erwachsenen.

Es ist eine große Bitte des Ordnungsamts und der Offenen Jugendarbeit an alle Erwachsenen im Karnevalstrubel, die Augen offen zu halten und Alkohol trinkende Jugendliche aktiv anzusprechen oder ihnen Hilfe anzubieten. Das Ordnungsamt führt gleichzeitig strenge Kontrollen mit dem Fokus auf den Jugendschutz durch. Laut Jugendschutzgesetz darf Kindern unter 16 Jahren nicht gestattet werden, dass sie Alkohol trinken. Gleichzeitig sind natürlich die Eltern der Jugendlichen aufgefordert, mit ihren Kindern zu sprechen.

Probleme entstehen auch insbesondere im Straßenkarneval durch Glasbruch. Für viele Karnevalfans gehört das kleine Schnapsfläschchen zum Karnevalsumzug dazu, aber von den unachtsam entsorgten Gläsern oder Scherben gehen Gefahren wie Schnittverletzungen aus. So gilt in einigen Städten bereits zu bestimmten Zeiten und für einen bestimmten Bereich (Alkoholverbotszone) ein grundsätzliches Glasverbot. Bisher setzt das Ordnungsamt in Straelen auf Einsicht und einen freiwilligen Verzicht auf Glas. „Dank vieler guter Gespräche und einem engen Kontakt mit den Wirten und Geschäftsinhabern funktioniert dies auch sehr gut“, betont der Leiter des Straelener Ordnungsamtes, Rolf Stöcker, „hier ist die Vorbildfunktion der richtige Weg. Gibt es erst gar keine Glasflaschen und Gläser, sinkt das Verletzungsrisiko insbesondere bei den Jugendlichen deutlich.“

Mit diesem Konzept gegen Alkoholmissbrauch an Karneval und für einen aktiven Jugendschutz setzt die Stadt Straelen auf Aufklärung, Mithilfe aller Beteiligten, Kontrolle und ein Angebot für die Jugendlichen gemäß der gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzes feiern zu können. Für Gespräche, eine Beratung oder Fragen rund um den Jugendschutz stehen die Teams des Ordnungsamtes und der Offenen Jugendarbeit gerne mit Rat und Tat unter Telefonnummer des Ordnungsamtes 02834/702-133, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder der Telefonnummer der Offenen Jugendarbeit 02834/702-190 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Seite.