Tom Schepers ist bester Vorleser im Kreis Wesel-Nord

Wesel. Ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die 13 Schülerinnen und Schüler beim Kreisentscheid Wesel-Nord zum Vorlesewettbewerb, der in diesem Jahr zum 61. Mal veranstaltet wurde. Acht Schulsiegerinnen und fünf Schulsieger hatten sich diesmal im Kreis Wesel-Nord qualifiziert und brachten ganz unterschiedliche Texte zur nächsten Runde mit. Denn beim Kreisentscheid Wesel-Nord, den seit 2013 die Stadtbücherei Wesel ausrichtet, wurde zunächst aus eigenen Büchern vorgelesen, bevor es in der zweiten Runde galt, einen fremden Text zu präsentieren. Dieser stammte in diesem Jahr aus dem Buch „Mara und der Feuerbringer“ von Tommy Krappweis und wurde von den Mädchen und Jungen fast genauso gekonnt vorgelesen wie die vorbereiteten Texte.

Die Jury bestand aus den beiden Vorlesepatinnen Brunhilde Fest und Marianne Löckmann, Monique Kling von der Volkshochschule und Reinhard Hoffacker von der NiSpa. Die Vier hatten es in diesem Jahr nicht leicht mit ihrer Bewertung, aber am Ende setzte sich ganz knapp mit einem Punkt Vorsprung Tom Schepers vom Gymnasium Voerde durch. Der Junge, der dort die Klasse 6a besucht, hatte in der ersten Runde „Die Känguru-Apokryphen“ von Marc-Uwe Kling im Gepäck und schaffte es in der zweiten Runde einem sprechenden Zweig die passende Stimme zu verleihen.

Für ihn geht es nun im März beim Bezirksentscheid weiter. Aber auch die anderen Teilnehmer gingen nicht mit leeren Händen nach Hause. Für jeden von ihnen gab es eine Teilnehmerurkunde und das Buch „Die beste Bahn meines Lebens“ von Anne Becker.