Regionalforstamt Niederrhein ruft Waldbesuchende zu Rücksichtnahme auf

Der Wald erfreut sich derzeit großer Beliebtheit als Abwechslung zum Home-Office“ Niederrhein. Gerade während der derzeitigen Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie bietet sich der Wald an, um bei frischer Luft durchzuatmen, ohne anderen Menschen zu nahe zu kommen. Warme Temperaturen und Trockenheit führen jedoch dazu, dass Waldbesuchende leicht einen Waldbrand auslösen können. Außerdem gibt es auch im Wald einige Verhaltensregeln, die unbedingt beachtet werden müssen.
Da jetzt im Frühjahr die Sonne fast ungehindert durch die noch unbelaubten Bäume auf den Waldboden scheinen kann, können sich trockene Pflanzen, Gräser oder auch Laub besonders leicht entflammen. „Dies ist im Frühjahr nicht ungewöhnlich. Doch in diesem Jahr lockt der Wald aufgrund der Corona-Krise besonders viele Menschen zum Sport treiben und Spazieren an und damit steigt auch das Risiko, dass Waldbrände entstehen“, so Christian Langfeldt, Leiter des Fachgebietes Dienstleistung im Regionalforstamt Niederrhein.

Außerdem sollten Waldbesuchende sich allgemein im Wald so verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald nicht gestört und der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt wird. Dazu gilt es folgende Verhaltensregeln zu beachten:

  •  Beachten Sie das Rauch- und Feuerverbot vom 01. März bis zum 31. Oktober.
  •  Nie forstliche Wegsperrungen umgehen! Hier können zum Beispiel bei der Holzernte über 30 Meter hohe, tonnenschwere Bäume in wenigen Sekunden auf den Boden fallen.
  •  Hinterlassen Sie keinen Müll oder Essensreste im Wald.
  •  Hunde sind im Wald außerhalb von Wegen nur angeleint mitzuführen.
  •  Informieren Sie sich, ob Sie durch ein Naturschutzgebiet gehen. Hier dürfen Sie sich nur auf den Wegen aufhalten.


Wenn alle Waldbesuchende diese Hinweise beachten, steht einem erholsamen Waldbesuch während dieser außergewöhnlichen Zeit nichts im Wege. Bitte achten Sie auch im Wald auf die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen, verhalten Sie sich rücksichtvoll und vermeiden Sie „Rudelbildungen“. Diese sollte momentan allein den Wildtieren vorbehalten sein!

Foto: Wald und Holz NRW, Klaus Mischka