Es gibt kein künstliches Blut! DRK ruft Bevölkerung zur Blutspende auf : Sondertermin in Kamp-Lintfort

„Spende Blut!” liest man immer wieder auf den Plakaten des DRK-Blutspendedienstes. Diesem Aufruf folgen täglich viele verantwortungsbewusste Menschen. Doch der Bedarf der Krankenhäuser ist so groß, dass es noch mehr Menschen geben müsste, für die Blutspenden so selbstverständlich ist wie der Einkauf beim Bäcker.
Da Blut nicht künstlich erzeugt werden kann, ist das Spenden so wichtig! Blutspender, die man mit Fug und Recht als Lebensretter bezeichnen kann, sorgen mit ihrem „Lebenssaft“ dafür, dass für Patienten immer genug Blutkonserven bereitstehen. Blut zu spenden ist aber auch eine gesellschaftliche Verpflichtung, der insbesondere junge Menschen nachkommen sollten.

Daher rufen das Deutsche Rote Kreuz und die Sparkasse Duisburg zu einer besonderen Blutspendeaktion auf. Am Donnerstag, 29. Juli 2010, von 11 bis 17.00 Uhr, kann man im Mehrzweckraum des Sparkasse in Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10-12, einen wichtigen Beitrag zur Blutversorgung leisten.
Als kleines Dankeschön und zur Stärkung werden alle Spender zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Darüber hinaus stiftet die Sparkasse Duisburg attraktive Sachpreise für eine Verlosung. Die „Bühne 69“ aus Kamp-Lintfort stellt für diese Verlosungsaktion Eintrittskarten für das Amateurtheater zur Verfügung. Mit kostenlosen Blutdruckmessungen und einer Kinderbetreuung hoffen die Initiatoren des DRK, zahlreiche Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme motivieren zu können.

Fast jeder Mensch kann Blutspender werden. Die einzigen Voraussetzungen sind: Er ist gesund, 18 Jahre alt und wiegt mindestens 50 kg. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Ein amtlicher Lichtbildausweis muss zum Blutspenden mitgebracht werden.
Der hohe Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Organübertragungen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Statistisch gesehen wird das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten und erst an sechster Stelle Verletzungen aus Sport- und Verkehrsunfällen.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Oder man informiert sich im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.