Schweinegrippe avanciert zum Polit-Skandal: Ist tatsächlich Korruption im Spiel?

Die Neue Grippe erreicht eine politische Dimension: Mitglieder der am Robert Koch Institut angesiedelten Ständigen Impfkomission (STIKO) sind massiv mit Herstellern von Impfstoffen gegen Schweinegrippe verbunden und zum Teil direkt an der Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen beteiligt gewesen. Aus diesem Grund sei der von Transparency International bereits aufgezeigter Korruptionsverdacht wahrscheinlich berechtigt. Zu diesem Ergebnis gelang LifeGen.de nach im Sachbuch "Schweinegrippe als Jahrtausend-Fake", das jetzt bei Books on Demand erschienen ist.


Angesichts der Tatsache, dass die STIKO gemäß § 20 des Seuchenschutzgesetzes für Gesundheitsbehörden und Ärzte auf Grund der erteilten Empfehlungen de facto gesetzgebenden Charakter hat, fordern die Herausgeber des LifeGen.de-Sachbuchs, Marita Vollborn und Vlad Georgescu, den Rücktritt von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler.

Tatsächlich sind die Verstrickungen massiv zwischen den Mitgliedern der STIKO und der Pharmaindustrie offensichtlich. So ist in der Selbstauskunft eines der insgesamt 16 Mitglieder zu lesen:
"Mitgliedschaft in Gremien/Tätigkeiten für Gremien: Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu FSME der Firma Baxter (2002/2003); Mitglied im Übersichtsgremium für eine Studie zu Meningokokken der Firma Baxter (2002/2003); Berater für eine Studie zu Rotarix der Firma GSK (2004-2005), Mitglied im Advisory Board zu Pneumokokken der Firma GSK(2003 und 2005); Mitglied im Expertenteam zur Überwachung klinischer Studien der Firmen GSK, SPMSD (seit 2006); Teilnahme am Pandemic Advisory Board der Firma Novartis (2007); Teilnahme am Advisory Board "Zellvermittelte Immunität" und "Adjuvanzienentwicklung" der Firma GSK (2007); Mitglied des "Internationalen Editorial Board" der Firma GSK seit 2008...".

Das gleiche Mitglied war zudem an einer ganzen Reihe von Zulassungsstudien und Vakzinentwicklungen beteiligt, darunter "pandemische Influenza-Impfstoffe (2006/2007) für die Firma GSK".
Trotz solcher Fakten werbe Gesundheitsminister Rösler aktiv für die Impfstoffe: "Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ließ sich am Donnerstag in einer Arztpraxis in Berlin gegen die sog. Schweinegrippe impfen.Gegen den im April erstmals aufgetretenen Virus ist eine Impfung der sicherste und wirksamste Schutz".

Dabei steht gerade die Sicherheit des Vakzins im Fokus der Kritik. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft warnte am vergangenen Freitag eindringlich vor den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen des Vakzins Pandemrix®: "Die erforderlichen Notfallmedikamente und Instrumentarien sollten bei Impfungen immer sofort greifbar sein".

(ots/ps)

 

Bild: eigene Arbeit