„Xantener Winterreise“ in die Problematik der Xantener Partnerstadt Beith-Sahour

Xanten. Die Grünen laden alle Xantener Bürger zu dem dritter Teil der diesjährigen „Xantener Winterreise“ ein. Der Organisator der „Xantener Winterreise“, der grüne Stadtverordnete Eberhard Ritter, hat zu einem Filmmorgen eingeladen. Die Filmvorführung findet Samstags um 10:00 Uhr am 15.2.2014 im Landcafé Kerckenhof in Wardt statt.
Der Film über den Nah-Ost-Konflikt zieht auf bittersüße Art, behutsam, mit viel Liebe und Humor den Zuschauer in Bann. Er beschäftigt sich mit der Landnahme und Siedlungspolitik des Staates Israel im Westjordanland und spricht damit nicht nur Interessierte an der Xantener Städtepartnerschaft mit Beit-Sahour an. Eine palästinensische Witwe, die jahrzehntelang einen geerbten Zitronenhain pflegt, wird durch eine unmittelbare aktuelle Grenzbebauung zu einer israelischen Siedlung unfreiwillig zu einer politischen Widerstandsfigur gegen die israelische Siedlungspolitik.

War die Ausrichtung der zweiten „Xantener Winterreise“ -eine historische Führung an der Stadtbefestigung- u.a. auf die Papp-Mauer am Fildersteg gemünzt, so ist bei der dritten „Xantener Winterreise“ die Mauer und die Ausgrenzung auf einer unvergleichlich drastischeren Ebene ein ergreifendes Thema.
Verschiedene Ziele der „Xantener Winterreise“ der letzten Jahre waren u.a. das Stiftsmuseum (im Eröffnungsjahr), das Siegfriedmuseum (im Eröffnungsjahr), das Römermuseum, sowie die ökologischen Keller der Jugendherberge mit ihrer Pelletsheizung, die Werkstatt der Dombauhütte ….sowie Referate von Landtags oder Bundestagsmitgliedern zu ökologischen und kommunalen Themen.

Um den Xantener Winter weiterhin attraktiver und farbiger werden zu lassen, werden diese grünen Farbtupfer in unserer Kommune fortgesetzt. Bürger lassen sich von den GRÜNEN durch Xanten führen. Für die Zukunft sind u.a. Besichtigungen der Kriemhildmühle (www.xanten.de/muehle), der neuen Stadtbücherei im Dreigiebelhaus (www.rathaus-xanten.de), besonderer Domabschnitte oder des Hauses Thomas (www.xantener-dombauverein.de), sowie Attraktivitäten in den Dörfern etc. avisiert.