Sicherheit im Luftraum in einer herausfordernden Zeit

Generalleutnant Joachim Wundrak bei der Einweisung der Besucher in die Operationszentrale Luftwaffe.Kalkar. Hoher Besuch am Luftwaffenstandort Kalkar / Uedem. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels (SPD), besuchte aktuell den niederrheinischen Standort mit seinen nationalen und multinationalen Dienststellen. Begleitet wurde Bartels durch Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD), Dr. Alexander S.Neu (Die LINKE), Dirk Vöpel (SPD) und Christine Buchholz (Die LINKE). Die vier Abgeordneten gehören ebenfalls dem Verteidigungsausschuss an. Im Mai wird Dr. Bartels das Amt des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages von Hellmut Königshaus (FDP) übernehmen und so der künftige Fürsprecher für die Belange der Soldatinnen und Soldaten sowie ihrer Familien sein.

Nachdem sich die Gäste aus Berlin mit Flugzeug, Bahn oder Auto durch die widrigen Witterungsverhältnisse gekämpft hatten, wurden sie vom Kommandeur des Zentrum Luftoperationen, Generalleutnant Joachim Wundrak begrüßt. Wundrak führt neben dem Zentrum Luftoperationen auch den NATO-Luftverteidigungsgefechtsstand auf dem Uedemer Paulsberg. Aufgrund der derzeit angespannten sicherheitspolitischen Lage in vielen Gegenden dieser Welt standen neben Gesprächen mit Soldaten des Standortes insbesondere Einweisungen in den NATO-Gefechtsstand und in die Operationszentrale Luftwaffe im Mittelpunkt des Besuches. Dabei betonte General Wundrak ganz besonders die enge Verzahnung zwischen den nationalen und multinationalen Stäben und Gefechtsständen in Kalkar und Uedem.

Dr. Hans-Peter Bartels beim Eintrag in das Gästebuch des Zentrum Luftoperationen.Sehr viel Anerkennung fand bei Dr. Bartels und seinen Begleitern auch die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern verschiedener Ressorts auf dem Paulsberg. Im Nationalen Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum arbeiten die Soldaten der Luftwaffe direkt zusammen mit Beamten der Bundespolizei, sowie Mitarbeitern der Deutschen Flugsicherung und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Im Weltraumlagezentrum arbeiten die Luftwaffe und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt täglich zusammen.

„Ich nehme wertvolle Erkenntnisse über die Arbeit dieses sehr komplexen Standortes mit nach Berlin“, äußerte sich Dr. Bartels nach seinem Besuch gegenüber Generalleutnant Wundrak. Das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Nationen und Mitarbeitern unterschiedlicher Ressorts sei für ihn sehr beeindruckend gewesen.