Kreis Kleve ist hoch erfreut -Statistik legt erneut 10.064 Übernachtungen zu

Kreis Kleve – Mit erwartungsvollen Blicken warten die Tourismus- und Wirtschaftsförderer der Region nach jedem Jahreswechsel auf die statistischen Daten der Information und Technik Nordrhein-Westfalen, des früheren Landesamtes für Statistik. Im Blickpunkt ihres Interesses: die frischen Zahlen zu den Übernachtungen und zur Verweildauer der Gäste des Kreisgebietes. Und auch für das Jahr 2010 darf man feststellen: Das Warten hat sich gelohnt. Die Zahlen stellen zufrieden.


1,2 Prozent mehr als im Vorjahr
Wiederholt haben sich das Standortmarketing, das breit angelegte Veranstaltungsmanagement in den Städten und Gemeinden, die ausgeprägte Kontaktpflege zu den Multiplikatoren wie beispielsweise den Busreise-Veranstaltern und Reisejournalisten wie auch das AuAm Rhein in Reesfrecht-Erhalten der persönlichen Kontakte in positiven Zahlen ausgedrückt. 826.908 Gästeübernachtungen wurden für die Häuser mit mehr als neun Betten – nur solche werden statistisch erfasst – im Jahr 2010 für den Kreis Kleve notiert. Das sind 10.064 Übernachtungen oder 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Um 3,5 Prozent stieg die Zahl der aus dem Ausland angereisten Gäste und pendelte sich damit auf 155.485 zähl- und messbare Gästeübernachtungen ein. Die Gäste blieben wie im Vorjahr 2,1 Tage lang im Kreisgebiet (so genannte Verweildauer) - Werte, die für die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve auch Indizien für die erkennbar positiven Einflüsse des Airport Weeze auf die Übernachtungszahlen im Kreisgebiet bedeuten.

Job-Motor und Buchungs-Beschleuniger
„Die Leistungsanbieter in Hotellerie und Gastronomie werden – ob still schmunzelnd oder aber in offen zu Gesicht getragener Freude – im räumlichen Umfeld des Airports die Flugbewegungen zu schätzen wissen“, ist Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers sicher. Im Gleichschritt mit den Marketing-Aktivitäten in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes, den überzeugend greifenden Konzepten des Niederrhein-Tourismus – jüngstes Beispiel sei der „Treffer“ Niederrhein-Rad – und den Nischen-Angeboten der Kreis-WfG zu den Segmenten „Reisebus-Tourismus“, „Reisemobil-Stellplatz-Marketing“ und das Werben für die stetig wachsende Zahl von fast 300 heimischen Ferienwohnungen sei der Flughafen nach wie vor ebenso Job-Motor wie Buchungsbeschleuniger.
Ausgeprägt und damit in besonderer Weise nennenswert sei nach Ansicht der Kreis-WfG die Investitionsfreude der Bettenanbieter, die vor allem vor dem Hintergrund der in jüngster Vergangenheit schwächelnden Nachfrage nach Tagungskontingenten auffalle. Beispiele hierfür gebe es in Bedburg-Hau, in Geldern, in Kalkar und in Kleve.

Im Rahmen der jüngsten Unternehmerabende mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve wurde den teilnehmenden Firmenchefs auch ein Blick in die Langzeit-Statistik des Landesamtes ermöglicht. Da gab es hier und da staunende Blicke für die Tatsache, dass sich die Zahl der erfassten Gästeübernachtungen im Kreisgebiet von Ende der achtziger Jahre bis heute – also in gut 20 Jahren – fast verdreifacht hat.

 

 

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