Ein neues Zuhause für die Heilige Barbara

Wünschten der heiligen Barbara ein herzliches Glückauf in ihrem neuen Zuhause (v.r.n.l.): Werksleiter Karl-Heinz Stenmans (Bergwerk West), Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Stadt Kamp-Lintfort) und Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Hochschule Rhein-Waal).Kamp-Lintfort. Glückauf Barbara, hieß es heute am Lehrstollen des Bergwerks West. Die Heiligenstatue, die 28 Jahre lang als Schutzpatronin unter Tage über die Bergleute gewacht hatte, wurde in einer kleinen Feierstunde an die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition übergeben. 1985 wurde die Heiligenstatue erstmals in einem Streckenkreuz in der Nähe des Schachtes Friedrich Heinrich 2 aufgestellt. Nach dem Ende des Kohleabbaus in Kamp-Lintfort wurde sie in diesem Sommer in einer Gedenkstunde mit der Rest-Belegschaft des Bergwerks West geborgen und zu Tage gebracht.

Eine Wandnische am Eingang des Lehrstollens ist jetzt ihr neues Zuhause. Pfarrer Karl Rieger (Katholische Pfarrgemeinde St. Josef) segnete die Statue neu ein. Auch Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt nahm an der Feierstunde teil. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Bergbautradition in Kamp-Lintfort lebendig bleibt“, lobte Landscheidt das Engagement der Fördergemeinschaft.