Besucherrekord auf der GreenLive in Kalkar

GreenLive Kalkar 2013 1 (von links: Georg Remy (Projektleiter GreenLive), Gerhard Fonck (Bürgermeister der Stadt Kalkar) und Han Groot Obbink (Geschäftsführer Wunderland Kalkar) am Stand der Agrifirm Deutschland GmbH)Kalkar. Einen besseren Jahresendspurt hätte das Messe- und Kongresszentrum Kalkar wohl kaum hinlegen können. Mit nahezu 19.400 Besuchern tangierte die Fachmesse „GreenLive Kalkar 2013“ nicht nur knapp die 20.000er-Grenze, sondern zeigte eindrucksvoll den Stellenwert der Agrarwirtschaft als Wachstums- und Zukunftsbranche - und das nicht nur am Niederrhein. Schließlich gilt die Landwirtschaft mittlerweile weltweit als der bedeutendste aller Wirtschaftszweige.

Wer die 9.000 m² Ausstellungsfläche im Innen- und Außenbereich ausgiebig inspizieren wollte musste schon ordentlich Zeit mitbringen, denn mit der erheblich gestiegenen Besucherzahl wuchs auch die Präsentationsfläche auf dem Gelände des Wunderland Kalkar. Das Angebotsspektrum: Landtechnik, Betriebsmittel, Managementberatung und ein fachspezifischer Dienstleistungsbereich der neben Versicherungen Tierärzte und Pharmaunternehmen einschloss. Im Fokus standen, wie in den Vorjahren, selbstverständlich wieder Trecker, Futtermischwagen, Schlepper, Milch- und Melkroboter sowie Modulteile für die Betonindustrie zum Stallbau.

Zufrieden zeigten sich nicht nur die Besucher, sondern vor allem der Ausstellerkreis. Marcus von Heimendahl, Verkaufsberater Niederrhein im Sektor Schweine bei der Agrifirm Deutschland GmbH war beeindruckt vom Zuspruch, den die GreenLive von allen Seiten erfährt und hatte durch seine internationale Messeerfahrung in der Landwirtschaft gute Vergleichsmöglichkeiten. „Diese Messe wird sowohl von Besuchern als auch von den Ausstellern außerordentlich gut angenommen. Als Hersteller von Futtermittel für Großtiere und Geflügel war unser Stand an allen drei Tagen sehr gut besucht und viele, für beide Seiten wertvolle, Gespräche konnten geführt werden.
Aber auch insgesamt wurde überall intensiv genetzwerkt.“ Als Spezialist in den Bereichen Ackerbau, Viehzucht, Pflanzenschutz sowie Düngemittel ist dem Unternehmen mit Hauptsitz in Neuss ein gemischtes Publikum sehr wichtig. „Junge Landwirte mit ihrer Familie bekundeten ebenso Interesse wie die ältere Generation. Die GreenLive hat sich sehr entwickelt: mehr Publikum, deutlich bessere Hallenaufteilung, hohe Professionalität. Und: sie ist weiterhin ausbaufähig! Man könnte sie sogar noch breiter aufstellen. Zum Beispiel mit mehr Züchtern.“

Gleichermaßen wurden aus dem Bereich der Landmaschinen positive Stimmen laut. Heinz-Josef Pieper, Verkaufsleiter und Geschäftsführer von Heinz Pieper Landtechnik aus Rees-Millingen legte auf der GreenLive 2013 besonders viel Wert auf die kleinen Besucher. „Die Kinder müssen unbedingt berücksichtigt werden. Sie kommen mit ihren Eltern und setzen sich freudestrahlend auf unsere Maschinen. Für sie haben wir immer kleine Aufmerksamkeiten am Stand, die uns von der Industrie gesponsert werden.
Schließlich sind sie die nachfolgende Generation von Kunden. Und die Eltern beobachten das Ganze schon sehr genau“, lacht der gelernte Landmaschinenmechanikermeister. „Schade, dass die Messe nun bald schon wieder vorüber ist. Hier auf der GreenLive funktioniert alles prima. Wir sind mit Begeisterung dabei. Und ich glaube, das hat sich auch auf unsere Messekunden übertragen.“ Das kann seine Marketingleiterin Silvia Bruckmann nur abnicken. „Wir sind sehr zufrieden hier. Die Landwirte kommen her, gucken und besuchen uns nachher in der Firma. Das ist genau das was wir wollen.“

In den kommenden Jahren werden die Organisatoren der GreenLive sicherlich noch so einige Hände voll zu tun haben. Angedacht ist ein weiterer Hallenbau, um den anstehenden Messen, allen voran der Agrarfachmesse GreenLive, noch mehr Raum zu geben. Doch bis dahin werden zunächst die Vorbereitungen für die 2014er-Ausgabe getroffen. Interessierte Aussteller und Besucher sollten sich den Termin bereits rot im Kalender markieren, wenn die beliebte Agrarmesse vom 8. bis 10. Dezember erneut ihre Tore öffnet.