Rosen im Herbst nicht schneiden!

Die zweite Rosenblüte setzt ein. Die Hitze und das Wetter haben die Rosen enorm viel Kraft gekostet. Man sieht es an den aufgehellten Blättern und auch die Blütenfarbe hat sich bei vielen Sorten verändert. Die Rosen brauchen nun noch einmal alle Kraft, um die gebildeten Knospen zur Blüte reifen zu lassen.
Unterstützen Sie die Rosen mit speziellem organischem Rosendünger. Dieser lässt die Blüten reifen und die Rose kann noch mal zu „Hochglanz“ auflaufen. Schneiden Sie ab August die verblühten Rosen nicht mehr aus, entfernen Sie lediglich die verwelkten Blätter. Die Rose bildet nun Hagebutten aus, die im Herbst ein leuchtendes Farbspiel im Garten präsentieren.
Sie denken: das kostet doch die Rose wieder viel Kraft? Aber: Würden Sie die Hagebutten herunternehmen, regen Sie die Rose zu einem weiteren Austrieb an. Dieser Austrieb würde nicht mehr ausreifen und dem Frost eine gute Angriffsfläche bieten. Schneiden Sie bitte keine Rosen im Herbst! Lassen Sie alle Triebe auf der Rose stehen!
Zu lang gewordene Rosen binden Sie lieber im Spätherbst zusammen, damit Wind und Schnee die Rose nicht schädigen können. Die Hagebutten der Rosen - sofern sie nicht gespritzt sind - können auch zu Marmelade oder gar zu Hagebuttensenf verarbeitet werden. Auch Hochprozentiges lässt sich aus den Früchten herstellen.

Foto: LV Gartenbau/Wiefel