Noch sichere Wirbelsäulen-Operationen im St. Josef Krankenhaus

Als Begründer des Osteoporosezirkels Moers und Niederrhein liegt es Chefarzt Dr. Michael Jonas sehr am Herzen, seine Patientinnen und Patienten, die unter anderem einen Bruch des Wirbelkörpers erleiden, besonders gut zu behandeln.
Neben der seit Jahren auch in anderen Krankenhäusern angewandten s.g. Ballonkyphoplastie steht nun ein neues, innovatives und besonders sicheres Verfahren am St. Josef-Krankenhaus zur Verfügung.


Die ersten 15 Patienten mit osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen konnten sehr erfolgreich behandelt werden, so auch Frau Meinhardt, welche sich am Entlasstag in bester Gesundheit und Beschwerdefreiheit befindet. Bei ihr wurde eine instabile Brustwirbelsäulenfraktur (BWK 6) mit der sogenannten Radiofrequenz-Kypoplastie behandelt.
Hier muss nur noch ein einzelner 0,5 cm langer Zugang zur Wirbelsäule gewählt werden. Ein weiterer Vorteil besteht in der sehr genauen Steuerbarkeit und Verteilbarkeit des Zementes im Wirbelkörper, was eine sehr hohe Sicherheit für den Patienten bei der Operation bedeutet.

In jüngerer Vergangenheit sind auch aufwändige Wirbelsäulen-Operationen in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Essen am St. Josef Krankenhaus durchgeführt worden. Hier konnte jetzt auch die in der orthopädischen Abteilung schon seit 8 Jahren etablierte infrarotgesteuerte Navigation bei der Knieendoprothetik erfolgbringend auch bei Wirbelsäulen-Eingriffen angewandt werden.

Ähnlich wie bei der Knieendoprothetik im St. Josef Krankenhaus, können nun auch bei Wirbelsäulen-Operationen der Zugang verkleinert, die operationsbedingten Hautweichteilschäden minimiert und so die Schmerzen deutlich verringert werden, so dass die Patienten deutlich früher und beschwerdefreier als nach konventionellen Methoden das Haus verlassen.

 

 

Foto: St. Josef Krankenhaus