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600 ehrenamtliche Wahlhelfer gesucht

Dinslaken. Für die meisten Bürgerinnen und Bürger geht es bei der Bundestagswahl am Sonntag, 22. September, ausschließlich darum, in der Wahlkabine zwei Kreuzchen am dem Stimmzettel zu machen. Dass alleine in dieser Stadt rund 600 ehrenamtliche Helfer vor und hinter den Kulissen gebraucht werden, um den Urnengang organisatorisch in den Griff zu bekommen, bleibt den meisten verborgen.

Im Rathaus ist man bereits jetzt auf der Suche nach Freiwilligen. Die Kernmannschaft, auch bei dieser Wahl, besteht aus städtischen Bediensteten, Personal anderer Behörden und Helfern aus den Reihen der Parteien. „Ohne Ehrenamtler kommen wir auch diesmal nicht aus“, kommentierte die Stadtpressestelle das Trommeln um Wahlhelfer. Die werden überwiegend stundenweise in den 40 örtlichen Wahllokalen eingesetzt und bekommen dafür ein überschaubares „Erfrischungsgeld“, wie die nicht üppige Honorierung genannt wird.

Die Aufwandsentschädigung reicht nach Einschätzung der Pressestelle aber für Getränke und für ein ordentliches Essen in der jeweiligen Gaststätte, andernfalls durch einen Pizza-Bringdienst. Voraussetzung für ehrenamtliche Wahlhelfer: sie müssen selbst wahlberechtigt sein, ihr Amt unparteiisch wahrnehmen und bereit sein zur Verschwiegenheit , also über die ihnen bekannt gewordenen Angelegenheiten nicht reden. Im Idealfall werden bei der Wahlbezirksverteilung Wünsche berücksichtigt. Meldungen erbittet das Wahlbüro, Telefon 0 20 65 / 6 68 88 oder 6 62 58, im Rathaus.