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Straßensperrung wirft Ärger auf

Arger wegen Sperrung des HaseackersXanten. Wer heute von der Heinrich-Lensing-Straße in den Hasenacker abbiegen wollte, hatte Pech. Seit heute morgen ist die Straße durch rot-weiße Poller abgesperrt. Allerdings erst etwas tiefer in der Straße. Zahlreiche Autos versuchten heute in den Hasenacker einzubiegen, vergeblich. Normalerweise würde man an der Einmündung auch einen Hinweis mittels Schild an der Einmündung vermuten. Aber auch das war nicht aufzufinden. So folgten diesen Abbiegeversuchen diverse Wendemanöver und Rückwartsfahrten auf die Heinrich-Lensing-Straße. Es scheint nicht ungefährlich, wie wir vor Ort beobachten konnten.

Aus Richtung Landwehr fuhren nicht viel weniger Autos in die Straße ein, bemerkten das sehr kleine Sackgassenschild nicht und landeten dann ebenfalls vor der Absperrung und mussten dort drehen. Vor Ort war auch die Eigentümerin des angrenzenden Mehrfamilienhauses, das die Einfahrt zu mehreren Garagen zum Hasenacker hin hat. "So kann das nicht bleiben", sagte sie spontan. Sie und andere Anwohner müssen nun einen längeren Umweg fahren um aus der Straße heraus oder auch hinein zu gelangen. "Alle drehen hier nun auf meinem Grundstück", beklagte sich die Hauseigentümerin, "das werde ich nicht so hinnehmen. Schließlich haben wir damals für die Straßensanierung eine erhebliche Summe zahlen müssen. Sie wünscht sich die Sperrung noch weiter in die Straße hinein, so dass die Umwege nicht notwendig sind. So wäre jedem geholfen. "Nicht auszudenken, wenn ein Müllauto bis hier oben fährt und nicht mehr rauskommt", so die Anwohnerin. Auch ein Rettungsdienst bräuchte im Notfall  mehr Zeit.

Forciert mittels Bürgerantrag hatte diese Sperrung eine Interessengemeinschaft einiger, teilweise recht neuer Anwohner. Allerdings schien die Sperrung nicht jeder Anwohner befürwortet und mit Unterschrift bekundet zu haben, einige wüssten nicht einmal etwas von der Sperrung, so die Auskunft vor Ort. Grund für die Sperrung der Spielstraße sei, dass zuviel Autos zu schnell durch die Straße fahren würden und Anwohner ihre Kinder gefährdet sähen.