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Unterschiedliche Öffnungszeiten auf einen Blick

Kleve. Nun geht es auch in der Gastronomie los: Nachdem Einzelhändler und teilweise auch Dienstleister wie Frisöre in den letzten Wochen wieder öffnen durften, sind jetzt die Gastronomen am Zuge. Zudem dürfen Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern nun auch ihre übrigen Verkaufsflächen öffnen. Derzeit haben die Einzelhändler teils sehr unterschiedliche Öffnungszeiten. Eine Übersicht findet sich auf www.innenstadt-kleve.de.

Fast zwei Monate lang konnten Gastronomen ausschließlich Abhol- und Bringservices anbieten, jetzt können sie, unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygienevorkehrungen, auch wieder Gäste vor Ort beköstigen. „Wir sind sehr froh, dass die Restaurants und Gaststätten wieder öffnen dürfen“, freut sich Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing.

Unterschiedlich verhält es sich derzeit noch mit den Öffnungszeiten der Einzelhändler, die seit Montag übrigens unabhängig ihrer Größe die gesamte Verkaufsfläche nutzen dürfen. „Wir stellen fest, dass teilweise noch verkürzte oder besondere Öffnungszeiten bestehen und wir hoffen sehr, dass die Geschäfte bald ihre Öffnungszeiten wieder ausweiten. “, so Citymanagerin Petra Hendricks. „Diese haben wir bei den Einzelhändlern abgefragt und zusammengestellt, sodass die Kunden eine einheitliche Übersicht haben.“ Auf der Website www.innenstadt-kleve.de finden Interessierte neben den aktuellen Öffnungszeiten auch die situationsbedingten Services der Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen. Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2022. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.