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Größter Kokainfund in NRW seit zwanzig Jahren - 310 Kilogramm Kokain im Wert von annähernd 10 Millionen Euro sichergestellt

Am 23. März stellten Mitarbeiter einer im Kreis Kleve gelegenen Speditionskühlhalle beim Ausladen eines Containers in verschiedenen Bananenkartons Pakete mit einer weißen, zu Blöcken gepressten Substanz fest.
Hinzugezogene Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Kleve stellten durch einen entsprechenden Vortest fest, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich um Kokain in einer ungewöhnlich großen Menge handelt.


Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Kleve hat das Dezernat zur Bekämpfung der organisierten Rauschgiftkriminalität des LKA NRW die Durchführung der weiteren Ermittlungen übernommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge stammt die Lieferung aus Südamerika und gelangte über den Antwerpener Hafen ins Bundesgebiet nach Nordrhein-Westfalen.

Die kriminaltechnischen Untersuchungen im LKA Düsseldorf ergaben, dass es sich bei der Substanz um insgesamt 310 Kilogramm Kokain handelt. Der Marktwert wird auf etwa 10 Millionen Euro geschätzt.
Es handelt sich hierbei um die größte Sicherstellungsmenge von Kokain in Nordrhein- Westfalen seit 20 Jahren. Im letzten Jahr konnten in Nordrhein-Westfalen insgesamt 92 Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Aufgrund der andauernden Ermittlungen will das LKA derzeit keine weiteren Angaben machen.

 

 

Foto: privat