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Weiße Riesen Kamp-Lintfort Beratungsangebot: Mieter erhalten Umzugs- und Renovierungshilfen

Kamp-Lintfort. Bereits im August des letzten Jahres unterzeichneten Bürgermeister Dr. Landscheidt, Sozialdezernent Dr. Müllmann und Rainer Tyrakowski-Freese, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Kirchenkreis Moers, einen Vertrag zur Beratung und Begleitung der Mieter der Moerser Str. 274 im Vor- und Umfeld des notwendigen Umzugs.
Seit kurzem ist die Ten Brinke Gruppe nun auch Eigentümer des dritten Weißen Riesens, so dass die Diakonie ab 01. März ihre Beratungstätigkeiten aufnimmt und den betroffenen Haushalten eine soziale und pädagogische Beratung und Betreuung anbietet.

Das Angebot umfasst u.a. Einzelgespräche zur Erörterung von Wohnwünschen, Hilfe bei der Suche nach neuem Wohnraum, fachliche Begleitung der Planung und Durchführung des Umzugs sowie eine grundlegende Beratung über bestehende Hilfsangebote und Fördermöglichkeiten.
Ten Brinke strebt eine zeitnahe, einvernehmliche Auflösung der Mietverhältnisse an, so dass als weiterer Schritt zur Entwicklung des gesamten Bereiches der „Weißen Riesen“ in diesem Herbst der Abriss des dritten „Weißen Riesens“ angepeilt wird.

Mieter erhalten Umzugs- und Renovierungshilfen
Aus diesem Grund gewährt Ten Brinke den privaten Mietern eine pauschale Umzugs- und Renovierungshilfe, die gestaffelt über eine Laufzeit von 5 Monaten ab Kündigungsdatum gewährt wird. Gemäß der Förderrichtlinien Stadtumbau sowie dem städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Kamp-Lintfort und dem Investor Ten Brinke werden zudem die Umzugskosten der Bewohner bis zu 100% erstattet.

Über die Entmietungspläne, Umzugshilfen und Beratungsleistungen des Diakonischen Werks informierten am vergangenen Freitagabend Vertreter der Stadt Kamp-Lintfort, der Ten Brinke Projektentwicklung, des Mieterschutzbundes sowie der Diakonie rund 50 Bewohner des dritten Weißen Riesens, die der Einladung in das Café des Friederike-Fliedner-Hauses gefolgt sind.
Elke Gross, Dienststellenleiterin des Diakonischen Werks in Kamp-Lintfort, motivierte die Bewohner, frühzeitig das Gespräch mit der Diakonie zu suchen und von einem zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch komfortablen Wohnraumangebot zu profitieren.

Das Diakonische Werk hat bereits im Vorfeld den Kontakt zu den regional ansässigen Vermietern gesucht und wird im Rahmen der Beratungstätigkeit dabei behilflich sein, den Kontakt zwischen den Mietern und Vermietern herzustellen. Die Diakonie wird für die Zeit der Entmietung eine feste Beratungsmöglichkeit vor Ort und in der Dienststelle in der Konradstraße anbieten. Darüber hinaus sind Beratungen nach Vereinbarung möglich.
„Wir hoffen, dass die Mieter dieses Angebot wahrnehmen und in kurzer Zeit neuen Wohnraum finden“, zieht der Erste Beigeordnete der Stadt Kamp-Linfort, Dr. Müllmann, ein Resümee zur Veranstaltung.