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Goch wird Einkaufsstadt

Die Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg (GfK) hat die Kaufkraftdaten 2009 für die Stadt Goch veröffentlicht. Dabei haben die Forscher erstmals eine Zentralitätskennziffer von über 100 ermittelt. Diese Zahl zeigt den Kaufkraftzufluss (Wert über 100) bzw. -abfluss (Wert unter 100) einer Stadt auf und ist ein Indikator für die Attraktivität eines Standortes.
Für Goch liegt sie laut GfK bei 108,7. Dies besagt, dass nicht nur die Kaufkraft der Gocher im Wesentlichen in der Stadt bleibt, es gibt sogar einen Kaufkraftzufluss aus anderen Städten und Gemeinden.


Bürgermeister Karl-Heinz Otto und Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel freuen sich über das Ergebnis. "Goch gehört in diesem Bereich zu den wenigen Gewinnern des vergangenen Jahres.
Es ist schön, dass unsere Stadt als Einkaufsstadt nachweislich immer attraktiver wird. Ich bin mir sicher, dass es mit C&A in diesem Jahr noch einen weiteren Schub geben wird", so Karl-Heinz Otto. Schon jetzt ist die Stadt Goch vor allem im Bekleidungssortiment gut aufgestellt. "Stark sind wir auch bei Uhren & Schmuck sowie Spielwaren und Hobbybedarf.

In der letzten Sparte liegt die Kaufkraft in Goch sogar über dem Bundesdurchschnitt", ergänzt Rüdiger Wenzel. Der Einzelhandel in Goch hat im vergangenen Jahr laut GfK mehr als 170 Millionen Euro umgesetzt.

 

 

Bildquelle: Stadt Goch