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Eine Region steht im Zeichen des Spargels

Der Volksmund kennt Spargel auch unter „weißes Gold“ oder „königliches Gemüse“: Warum das so ist, erfahren Feinschmecker während der Spargelsaison insbesondere am Niederrhein, wie hier im Spargeldorf Walbeck.Niederrhein. Wer in die Geheimnisse des Spargelanbaus eingeweiht werden möchte, ist am Niederrhein genau richtig. Natürlich kann man den Spargel hier auch essen: Nirgendwo schmeckt das königliche Gemüse so gut, wie zwischen Rhein und Maas. Für Feinschmecker ist jetzt wieder Hochsaison: Die Spargelzeit wird eingeläutet: Noch bis 24. Juni, dem Johannistag, steht insbesondere die deutsch-niederländische Grenzregion ganz im Zeichen des königlichen Gemüses. Doch zwischen Rhein und Maas kann man den Spargel nicht nur genießen, sondern auch den Spargelbauern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und Wissenswertes über die Anbauregion erfahren.

Möglich ist das zum Beispiel im Spargeldorf Walbeck. Hier reiht sich Spargelfeld an Spargelfeld. Das hat einen einfachen Grund: Der Boden von Walbeck erwärmt sich schnell, ist sehr sandig und damit ideal für den Spargelanbau. Ähnlich sieht das in den übrigen niederrheinischen Anbaugebieten, zum Beispiel in Brüggen oder Nettetal aus. Hier öffnen einige Spargelerzeuger der Region ihre Pforten und weihen Besucher in die Geheimnisse des hiesigen Spargelanbaus ein. Dazu gehört zum Beispiel, selbst Hand anzulegen und ein eigenes Pfund Spargel zu stechen.
Wer dann noch wissen möchte, warum der Niederrhein als Genussregion bezeichnet wird, muss nur in eines der zahlreichen Restaurants mit heimischen Produkten gehen. Frischer Spargel aus der Grenzregion steht zwischen Mitte April und Juni fast überall auf der Speisekarte, garniert mit einem leckeren Spargelschnaps.
Kulturhistorisch geht es im Nationalmuseum für Spargel und Champignonzucht De Locht in Melderslo zu. Die Besucher erfahren im Museum alles Wissenswerte über die Geschichte des Spargels und die Entwicklungen beim Spargelanbau.

Foto: Niederrhein Tourismus