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Stadt erstellt nachhaltiges Spielplatzkonzept

Die Xantener Kinder und Jugendlichen brauchen Platz: zum Toben und Spielen, zum Ausprobieren und zu zufälligem und verabredetem Treffen unter freiem Himmel. Kurz gesagt: sie brauchen Freiraum! Diese Bedürfnisse sollen jetzt stärker in den Fokus der Stadtentwicklung gerückt werden, denn die Stadt Xanten hat ein Spielflächenkonzept beauftragt.
Die Stadt Xanten plant die Bestandsprüfung und eine bedarfsgerechte Qualitätsverbesserung- und Optimierung der Spielflächen im Stadtgebiet. Der Anlass hierfür sind die Veränderungen der Alltags- und Freizeitsituation von Kindern, der demographische Wandel und die sich hieraus ergebenden Änderungen bzgl. Bedarf und Anforderungen von und an Spielflächen. Auch sollen die vorhandenen finanziellen Mittel effektiv eingesetzt werden. Ziel ist die Erstellung eines bedarfsgerechten, zukunftsausgerichteten und nachhaltigen Spielflächenkonzeptes, das konkrete Qualitäts- und Quantitätskriterien für den öffentlichen Spielflächenbedarf aufstellt und zudem entsprechende Gestaltungshinweise und Maßnahmenvorschläge für Einzelflächen erarbeitet.

Mit der Planung ist das Landschaftsarchitekturbüro Hoff aus Essen beauftragt worden, welches über eine breite Erfahrung mit Spielflächen verfügt. Ab sofort beginnt die Bestandsaufnahme zu den öf-fentlichen Spielplätzen. Ausgestattet mit Plänen und einer Auflistung aller Spielplätze bewegen sich Frau Stefanie Prescher und Herr Robin Mues vom Planungsbüro durch das gesamte Stadtgebiet (siehe Foto). Die Spielplätze werden mit einer Kamera in Bildern und mit Stichworten zur Ausstattung, Auffälligem und möglichen Mängeln schriftlich dokumentiert.

Bei der Planung hat sich die Stadt Xanten die Beteiligung der täglichen Nutzer, insbesondere der Kinder und Jugendlichen groß auf die Fahne geschrieben. Zusätzlich zur Bestandserhebung durch das Planungsbüro wird es eine Beteiligung der Nutzergruppen von Kindern und Jugendlichen geben. Die Stadt Xanten wird hierzu mit den Schulen Kontakt aufnehmen und bittet insbesondere die Schülerinnen und Schüler um Unterstützung.

Bei der „Streifzugaktion“ sollen die Grundschulkinder in Kleingruppen ihr Wohnumfeld und die ent-sprechenden Spielorte erkunden und in Fotos und auf einem Erhebungsbogen festhalten. Ergänzend sollen die Handlungen und Anmerkungen der Kinder von den erwachsenen Begleitpersonen umfassend und möglichst authentisch protokolliert werden. Für die Jugendlichen wird ein separater Termin durchgeführt. In einem nächsten Schritt sollen in Planungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen erste Gestaltungsideen entwickelt werden.

Foto: privat