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Kurparkkonzept sucht weitere Ideen

Ralf Müller, Marita Tegtmeier (beide Büro Tegtmeier) Niklas Franke und Thomas GörtzXanten. Die Parkanlagen von Xanten sollen zum Kurpark umgestaltet werden. In die Konzeptgestaltung sollen alle Xantener Bürger und auch Unternehmer eingebunden werden. „Wir möchten keine konkreten Vorgaben machen, sondern die Bürger mit einbeziehen.“ Mit der Aufgabe, deren Vorschläge für die Umgestaltung einzubeziehen, wurde das Dortmunder Landschaftsarchitekturbüro Müller / Tegtmeier, das als Favorit aus einer Ausschreibung hervorging, beauftragt. Gleichnamiges Architekturbüro gestaltete seinerzeit auch die Anlagen des Hafens Xanten. Technischer Beigeordneter Niklas Franke sieht das als Erfolgsreferenz.

„Keinesfalls soll der Kurpark in der klassischen Weise gestaltet werden, sondern es soll eher eine Bewegungsanlage werden“, so Landschaftsarchitektin Marita Tegtmeier. „Die Skateranlage muss auch nicht weichen, eher wird noch etwas erweitert“, so Görtz. Alle Generationen sollen hier Möglichkeiten finden. Zumindest im Bereich der Ostwallanlagen, iIn anderen Zonen denkt man auch an Ruhezonen. Hierzu müsse auch überlegt werden, ob Wege und Plätze überarbeitet werden müssen, auch die Barrierefreiheit muss hier einbezogen werden. Ebenso die Pfützenlandschaft muss beseitigt werden. Ein interessanter, reizvoller Kurpark soll entstehen, Gäste wie Einwohner sollen sich hier wohlfühlen, auch der Wohnwert werde hiermit gesteigert. Monika Kirschnick, die vor einiger Zeit bereits eigene Gestaltungsideen in Form eines Schmetterlingsgartens, einbrachte, war von dieser Idee ebenfalls angetan.

Auch hierfür können Fördermittel beantragt werden, sie denkt an die FÖna-Förderung (Förderung des Naturschutzes). Niklas Franke möchte zunächst das Projekt Kurparkkonzept bei einem neu aufgelegten EU Förderplan anmelden. „Wir würden durchaus in den damit verbundenen Landeswettbewerb „Erlebnis NRW“ reinpassen. Der Antrag hierzu muss bis zum 15. Juli 2015 eingereicht sein. Sollte Xanten in diesem Förderplan berücksichtigt werden, werden bis zu 80% der Errichtungskosten des Kurparks bezuschußt.
„Sollte der Förderplan bei uns nicht greifen“, so Görtz, „ werden wir  die erarbeiteten Pläne allerdings nicht abspecken, sondern trotzdem umsetzen. Es dauert dann nur etwas länger.“

Am 20. Mai 2015 um 18.00 Uhr soll die Auftaktveranstaltung zur Kurkonzeptentwiclung im Sitzungssaal des Rathauses stattfinden. Hierzu wurden mehr als 250 Bürger und Unternehmer eingeladen. In diesem Termin werden zunächst die Ideen vorgestellt und dann mit den Anwesenden erörtert und diskutiert werden.