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Bundeswehr Big-Band Benefizkonzert erbrachte 25.000 Euro

Der Lionsclub Xanten übergab eine stolze SpendensummeXanten. 25.000 Euro Spendenerlös erbrachte der Abend des Benefizkonzertes der Bigband im Mai. Eine gigantische Summe, die am gestrigen Dienstag im Hotel van Bebber weitergegeben wurden. Mit einem unbeschreiblichen Aufwand stellte der Lionsclub zusammen mit der Bigband der Bundeswehr einen wunderschönen Abend auf dem Marktplatz auf die Beine. „Dies schweißte die 37 Lions-Mitglieder noch weiter zusammen“, stellte Lions-Präsidentin Dörte Dreher-Peiß fest.
Und nun konnte sie gestern die eingebrachte Spendensumme an die Empfänger verteilen, wovon 20.000 Euro an das Friedensdorf in Oberhausen gehen und jeweils 2.500 an den TuS Xanten für integrative Arbeit und den Arbeitskreis Asyl für die Gestaltung der Außenanlagen der Wohnunterkünfte erhalten haben.

Dörte Dreher-Peiß lernte im Februar 2014 bei einem Seminar den Manager der Bundeswehr-Big-Band kennen und packte die Gelegenheit beim Schopfe, ihm vom Lionsclub Xanten und dessen Aktivitäten zu erzählen. Der Lionsclub bewarb sich darauf hin um einen Konzerttermin und bekam auch glücklicherweise den Zuschlag und das zum 10-jährigen Clubbestehen. Nach einem Briefing in Euskirchen konnte das von Dominik Wegenaer geleitete Organisationsteam des Clubs mit den Vorbereitungen beginnen. Die enge Zusammenarbeit mit Stadt, Feuerwehr, Polizei und Malteser-Hilfsdienst war dabei eine große Hilfe. Die Hilfe Aufbauarbeit auf dem Markt leisteten Bedienstete der Seydlitz-Kaserne in Kalkar.

14.554,90 Euro war die stolze Spendensumme, die Schatzmeister Dieter Fürtjes am Abend des 12. Mai 2015 zählen durfte. Spenden großzügiger Sponsoren erhöhten die Summe auf rund 26.000 Euro. Natürlich waren auch Kosten von rund 6.500 Euro zu bestreiten für den Abend, trotzdem beschloss der Lionsclub stolze 25.000 Euro zu spenden.

Wolfgang Mertens vom Friedensdorf Oberhausen berichtet beim gestrigen Termin über die Arbeit des Friedensdorfes. Jährlich werden rund 300 Kinder aus Kriegs- und Katastrophengebieten nach Deutschland geholt, mit Hilfe der umliegenden Krankenhäuser medizinisch versorgt und nach Genesung, die bis zu 2 Jahren dauern kann, wieder in die Heimat zurück gebracht. Für den TuS Xanten erzählte Heinrich Gundlanch über die Integrationsarbeit, die hier nicht nur ein Begriff auf dem Papier ist, sondern gelebt wird. „Es ist nicht ausreichend, einen Flüchtling in den Verein aufzunehmen, weil er gut Fussball spielt. Das hat mir Integration nichts zu tun, dazu gehört viel mehr, so der TuS Vorsitzende.
Für den Arbeitskreis Asyl nahm Dr. Wolfgang Schneider die Spende entgegen und berichtete die aktuellen Aufgaben und nötige Ausgaben. Die Aussenanlagen der Wohneinrichtungen sollen verschönert werden und auch Spiel-und Freizeitmöglichkeiten geschaffen werden.

Man munkelt, die Bigband käme wieder. „ Das ist durchaus denkbar“, sagte Dörte Dreher-Peisß, „denn den Musikern hat es bei uns sehr gut gefallen.“ Alle vier Jahre kann man sich bewerben und für Xanten ist der Termin schon vorgemerkt. Dann allerdings kümmert sich der neue Präsident des Clubs, Christian Strunk, an den die jetzige Präsidentin ihr Amt am20.06.2015 weitergibt, um den tollen Event.
Ein großes Dankeschön sprach der Club allen aus, dem Organisationsteam, allen Helfern und auch den Musikern. Selbst Verteidigungsministerin von der Leyen erhielt einen Dankesbrief aus Xanten. Schirmherrin Christiane Underberg machte das tollste Kompliment allerdings direkt nach dem Konzert: „ Die Lions sind in Xanten angekommen“