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Xanten schaltet das Licht aus

Xanten. Earth Hour 2016: Die Stadt Xanten und die Pfadfinder des Bezirks Niederrhein-Nord sind bei weltweiter Klimaschutzaktion des WWF dabei Rund um den Globus gehen am Samstag, den 19. März um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour hüllen tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder das Opernhaus in Sydney. Auch Xanten ist in diesem Jahr auf Initiative des Bürgermeisters Thomas Görtz wieder dabei und wird die Karthaus, den Dom und das Siegfriedmuseum verdunkeln und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Zudem wird der Landschaftsverband Rheinland die Lichter im Archäologischen Park für diese Stunde löschen. Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und zuhause das Licht auszuschalten. Wer mitmachen möchte, findet unter wwf.de/earthhour Tipps für die eigene Earth Hour zuhause.

In diesem Jahr schließt sich die Stadt Xanten mit den Pfadfindern zusammen. Gemeinsam möchten sie ein Zeichen setzen. In den Wallanlagen am Ostwall werden die Pfadis am 19. März mit dabei sein. Man wird sich am Lagerfeuer und mit Gitarrenmusik im nördlichen Teil des Ostwalls ab 20:00 Uhr zusammenfinden. Interessierte Xantener Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.
„Die Earth Hour sendet ein wichtiges Signal, dass wir alle mehr für den Klimaschutz tun müssen. Da sind wir natürlich gern dabei und hoffen, dass möglichst viele Xantenerinnen und Xantener auch selbst mitmachen und mal für eine Stunde bewusst das Licht ausknipsen“, sagt Martin Stork, Beauftragter für Klimaschutz der Stadt Xanten. „Jeder kann derart ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Diese Chance sollten wir zusammen nutzen“, so Martin Deckers, der Pressesprecher des Pfadfinderbezirks Niederrhein-Nord.

Um das drängende Problem Klimawandel zu lösen, genügt ein einmaliges Licht-Aus jedoch nicht. Stattdessen käme es darauf an, jeden Tag möglichst umweltfreundlich zu leben. „Es sind häufig gerade die kleinen Dinge, die uns gar nicht wehtun, die aber für den Planeten einen großen Unterschied machen“, so Silke Hahn vom WWF. So empfehlen die Umweltschützer zum Beispiel, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch und regionale Produkte zu achten. Ihren Anfang nahm die WWF Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney, zu der mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. Seit 2008 wird die Earth Hour international gefeiert. Im vergangenen Jahr nahmen rund 7.000 Städte in 172 Ländern teil, darunter auch 227 deutsche Städte.