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Xanten erhält Förderung für Kurpark

NRW-Minister Garrelt Duin übergibt die Förderungsurkunde für den Kurpark in XantenXanten. Jetzt kann Xanten loslegen mit der Planung des Kurparks in den Wallanlagen. Aus einem europaweit ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerb haben sich bisher fünf Büros als für die Stadt Xanten interessant gezeigt, mit guten Ideen. Wer letztendlich den Zuschlag erhält, steht noch nicht fest. Nachdem einige Behörden, Wasserfachleute und Denkmalschützer das ihrige getan haben, kann es vermutlich 2017 mit der Umgestaltung losgehen.

Den Bescheid hierzu, und zwar für eine sehr gute Förderung überbrachte am Freitag NRW-Wirtschaftssminister Garrelt Duin. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab er die Urkunde. „ Xanten hat den Megatrend Gesundheitstourismus aufgegriffen, verbunden mit guter Luft, um mehr Touristen anzuziehen und den Fremdenverkehr zu stärken,“ so Duin, dem dieser Ansatz gut gefällt. Dem Ministerium hat der Vorschlag ebenso gut gefallen, so dass KURlaub in den Wallanlagen zu einem förderungsfähigen Projekt wurde. Mit 4,3 Millionen Euro unterstützt das Land das Projekt, eine Million kommt aus Xantens Kasse. Entwickelt hat das Projekt Xantens Stadtplanerin Christina Kutschaty, 2007 begann sie dieser Idee Form zu geben, so dass es letztendlich auch Zustimmung in Xantens politischen Reihen fand.

NRW-Minister Duin und Bürgermeister Görtz besichtigen das VorhabenSo finden demnächst ein Themenspielplatz und ein Fitnessbereich in den Ostwallanlagen Platz, allerdings müssen Veranstaltungen nicht weichen. Am Südwall sind ein Gradierwerk geplant, Kneipp-Anlagen und ein Ruhegarten. Angrenzend zum Seniorenzentrum am Westwall soll zum Treffpunkt der Generationen werden. Ein Barfußweg und ein Färbergarten finden hier ihr Zuhause, eine Tanzfläche ist ebenfalls geplant. Gemäß Xantens Sagenwahrzeichen bekommt der Nordwall einen Drachenspielplatz . Und das besondere am Kurpark gefällt Minister Duin sehr: Der gesamte Kurgarten, der so gar nichts von klassischen Einrichtungen dieser Art an sich haben wird, soll barrierefrei ausgebaut werden.

Dies führt dazu, dass der NRW Minister über einen weiteren Antrag nachdenkt. Das FZX hat eine Förderung von ca 3 Millionen Euro beantragt, um das Wegenetz an Nord- und Südsee barrierefrei auszubauen, feste Sanitäranlagen zu installieren und mehrere Kneipp-Anlagen einbauen. Auch das Strandbad soll attraktiver werden, mit einem 25-m-Becken, das ins Seewasser eingelassen wird, damit Sportschwimmer auch hier hier Bahnen schwimmen können.
 Duin ist guter Dinge, dass Xanten künftig mehr Urlauber in die Stadt zieht. Der ebenfalls anwesende SPD-Landtagsabgeordnete Rene Schneider, der immer gerne nach Xanten kommt, sieht das ähnlich, ihm gefällt das Gesamtkonzept. Xanten festigt immer mehr sein Alleinstellungsmerkmal am Niederrhein.