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Xanten wird die Zentrale

Der letzte Nagel wird vom Kaplan eigenhändig eingeschlagenXanten. Geplant ist der Umzug für Juli 2019, dann werden die finanziellen Angelegenheiten zentral in Xanten gelegt. Bisher wurden in Xanten und Kamp-Lintfort die Liegenschaften, Investitionen und die Buchhaltung geregelt. Ab Mitte nächsten Jahres ist Xanten zentraler Standort für die Dekanate Moers/Duisburg-West und Xanten. Etwa 30 Mitarbeiter siedeln im nächsten Jahr um nach Xanten, in das beeindruckende Gebäude mit lichtreichen Räumen

Archtitekt Jochen Wullers aus Münster ist zuversichtlich, dass der Umzug im Sommer stattfinden kann, zumindest wenn nichts gravierendes dazwischen kommt. Dem Gebäude wich das alte Schwesternheim der Marienschule, die Kapelle und die alte Probstei direkt an der Schule wurden in den Neubau einbezogen, alte Gemäuer wurden erhalten und mir viel Liebe zum Detail integriert. Im Laufe der Arbeiten wurden immer mehr "Geheimnisse" gelüftet, wie Nischen, kleine Fenster und steinalte Öfen mit feinen Mosaiken. All das wird weiter ausgearbeitet und miteinbezogen. Das Architekturbüro 4E aus Münster stand vor einer Herausforderung, die "alten" hohen Räume mit den neuen Bauelementen zu verbinden, durch einen Glasübergang ist dies beeindruckend gelungen.

Vitali Scheffner, Zimmermann aus Leghten, der den Richtspruch stellvertretend für alle beteiligten Handwerker sprach, hat ebenso Gefallen am neuen Gebäude wie die Vertreter des Kirchenvorstandes Siegfried Kemkes und Heinrich Gundlach. Traditionsgemäß wurde der letzte große Nagel eingeschlagen, dies übernahm Kaplan Christian Potowski.