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Erbsensuppe für den guten Zweck

Es ist noch Suppe da.Kalkar / Uedem. Seit einigen Tagen bereits sind in den Städten und Gemeinden des Kreises Kleve, so wie im übrigen Bundesgebiet auch, die Sammler für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) unterwegs. Schüler, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und vielerorts auch Soldaten der Bundeswehr ziehen in diesen Tagen traditionell durch die Straßen und bitten die Bürgerinnen und Bürger um Spenden für den VDK. Seit jeher unterstützen auch die Soldaten des Luftwaffenstandortes Kalkar / Uedem die Haus- und Straßensammlungen. Begleitet wird dies durch die Prominentensammlungen in Kalkar und Uedem, sowie durch den Verkauf von Erbsensuppe in den beiden Kommunen am Donnerstag, 8. November 2018.

In Deutschland kümmert sich seit 1919 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) um die Erfassung, den Erhalt und die Pflege von Kriegsgräberstätten im In- und Ausland. Seit dem Ende des Kalten Krieges sind zahlreiche Anlagen in Osteuropa hinzugekommen. Eine Aufgabe die nicht nur Arbeit und Kreativität erfordert, sondern auch viel Geld benötigt. Zu rund 70 Prozent finanziert wird diese Aufgabe aus Spendengeldern. Immer wieder sind auch Soldaten der Bundeswehr bei Pflegearbeiten auf Soldatenfriedhöfen im In- und Ausland im Einsatz. So waren in der Vergangenheit auch Kameraden aus Kalkar und Uedem zu Pflegeund Instandsetzungsarbeiten auf deutschen Soldatenfriedhöfen in der Ukraine, der Slowakei und in Rumänien.

Ab 10 Uhr steht der Erbsensuppenstand auf dem Marktplatz in Uedem, eine Stunde später beginnt der Verkauf in Kalkar gegenüber vom REWE-Markt am Fachmarktzentrum. In beiden Kommunen sammeln auch der Kommandeur Zentrum Luftoperationen, Generalleutnant Klaus Habersetzer, und dessen Stellvertreter und Standortältester, Generalmajor Walter Huhn. Unterstützt werden sie dabei von Kalkars Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz und dem Ersten Bürger der Schustergemeinde Uedem, Rainer Weber. Auch der Erlös aus dem Verkauf der Erbsensuppe – für 2,50 Euro gibt es eine reichhaltige Portion mit Würstchen und Brötchen – geht an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Im vergangenen Jahr waren so mehr als 1300 Euro zusammengekommen.