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NABU zeichnet „schwalbenfreundliches Haus“ aus

Margret und Willi Vermaasen wurden von Marie Tscherner (NABU) ausgezeichnet.Wesel-Ginderich. Margret und Willi Vermaasen haben jetzt von der NABU Kreisgruppe Wesel eine Plakette und Urkunde für ihr „Schwalbenfreundliches Haus“ verliehen bekommen. Dazu war Marie Tscherner vom NABU aus Wesel gekommen. Schon seit 40 Jahren sind bei den Vermaasens Mehlschwalben beheimatet. Sieben prachtvolle Nester waren vornehmlich unter dem Dachvorsprung an der Hauswand meisterhaft von den kleinen Flugkünstlern gebaut worden.

Familie Vermaasen wacht mit Argusaugen auf „Ihre Schwalben“. Und freut sich riesig, wenn wieder Mehlschwalben-Jungvögel ausfliegen können. Überhaupt haben sich die Vermaasens eine grüne Gartennaturoase rund um ihr schönes Einfamilienhaus geschaffen. Fünf Nistkästen auf dem Gelände werden schon seit Jahren erfolgreich von Kohlmeise, Blaumeise und Co. genutzt. Ehemann Willi hat eine Ganzjahresfütterung für die Piepmätze eingerichtet. Natürlich sind auch flache Wasserstellen und Badestellen für die Gefiederten eingerichtet. Buchfink, Stieglitz, Sperling und viele weitere Arten geben sich regelmäßig in dem Idyll ein Stelldichein.

Auch zwei Insektenhotels sind auf dem Areal angebracht. Die Liebe zur Natur und ihr christlich-soziales Engagement ist für Magret und Willi Vermaasen selbstverständlich. In Bezug auf den Klimawandel betont Ehefrau Magret: „Es muss noch viel, viel mehr gemacht werden.“.

 

Foto: NABU/Peter Malzbender