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Fuß- und Radverkehrskonzept: Haushalte werden zu ihrer Mobilität befragt

Emmerich a. Rh. Seit gestern erhalten 4000 zufällig ausgewählte Emmericher Haushalte Post von der Stadtverwaltung. Darin enthalten ist ein mehrseitiger Fragebogen, in dem das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger abgefragt wird. Die Befragung soll Klarheit darüber verschaffen, welche Verkehrsmittel wann und wie häufig genutzt werden. Die anonym erhobenen Daten sind eine wichtige Grundlage für das nachhaltige Fuß- und Radverkehrskonzept, das die Stadt aktuell gemeinsam mit der Planungsgesellschaft büro stadtVerkehr aus Hilden erstellt. „Je größer die Datenmenge, desto aussagekräftiger am Ende das Konzept. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn möglichst viele Haushalte an der Befragung teilnehmen“, meint Janita Krapohl, die die Erstellung des Fuß- und Radverkehrskonzeptes im Rathaus koordiniert.

Neben dem Verkehrsverhalten wird in den Fragebögen aber auch die Meinung zu den Themen Autoverkehr und ÖPNV abgefragt: Was ist gut in Emmerich am Rhein? Wo sehen die Bürgerinnen und Bürger Verbesserungsbedarf? Wahlweise können die ausgewählten Haushalte schriftlich, online oder telefonisch an der Fragebogenaktion teilnehmen. Um ein statistisch repräsentatives Bild zu erhalten wird das Verkehrsverhalten wahlweise für die Stichtage Dienstag, 10. September 2019 oder Donnerstag, 12. September 2019 erhoben. Diese und weitere Details sind im Anschreiben zum Fragebogen erläutert. Jean-Marc Stuhm, Geschäftsführer von büro stadtVerkehr, rechnet damit, dass nach zeitiger Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen seitens der Bürger schon im Oktober die Ergebnisse der Befragung vorliegen können.

Weitere Informationen zur Befragung erhalten Interessierte auch auf der Internetseite der Stadt Emmerich am Rhein unter www.emmerich.de.

2019-09-06