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Grundsteinlegung in Nieukerk für Neubau des Elisabeth-Hauses

Kerkens stellvertretende Bürgermeisterin Renate Fürtjes (Mitte) mauerte in den Grundstein des neuen Elisabeth-Hauses eine Zeitkapsel ein, in der sich eine Urkunde und eine Tageszeitung befand. Ihr zur Seite standen Caritas-Vorstand Karl Döring (rechts) und Pfarrer Christian Stenz (links).Kerken. Am Rande des Bürgerparks in Nieukerk wird in Trägerschaft der Caritas bis 2022 eines der modernsten Seniorenhäuser der Region entstehen. Für den das neue Elisbaeth-Hauses erfolgte nun die feierliche Grundsteinlegung.
„Was lange währt, hat nun tatsächlich einen Neuanfang“ sagte Pfarrer Christian Stenz auf der Baustelle des Elisabeth-Hauses. Neben Vertretern von der Caritas und aus der Kerkener Bürgerschaft nahmen auch Volksbank-Vorstand Johannes Janhsen und die stellvertretende Bürgermeisterin von Kerken Renate Fürtjes an der Grundsteinlegung teil. „Wir Kerkener freuen uns schon sehr auf das neue Haus“, sagte Fütjes, die an der Seite von Pfarrer Stenz und Caritas-Vorstand Karl Döring eine Zeitkapsel in den Grundstein einmauerte.

Auch der Kerkener Architekt Karl Schroers nahm mit seinen beiden Söhnen Lars und Sven an der Grundsteinlegung teil. Karl Schroers hatte in den 1970-er Jahren den nun abgerissenen Anbau des Elisabeth-Hauses – damals noch Architekturstudent – gemeinsam mit seinem Vater geplant. Für die Durchführung der Umbauarbeiten zum neuen Elisabeth-Haus sind heute seine beiden Söhne verantwortlich. Insofern vollzieht sich auf der Baustelle an der Elisabethstraße nicht nur Nieukerker Ortsgeschichte, sondern auch eine Stück Familiengeschichte.

Der Neubau des Elisabeth-Hauses wird insgesamt 3180 Quadratmeter auf drei Etagen bieten. 72 Senioren können dort in sechs Hausgemeinschaften zu je zwölf Personen gemeinsam leben. Das Hausgemeinschaftskonzept, in dem die Senioren in einer Art WG zusammenleben, hat die Caritas bereits in mehreren Einrichtungen erfolgreich umgesetzt. Der im Jahr 1884 errichtete denkmalgeschützte Altbau bleibt erhalten, wird im Zuge der Umbaumaßnahmen jedoch umfangreich saniert.
Dort werden fünf barrierefreie Mietwohnungen in der Größe zwischen 53 und 63 Quadratmetern entstehen. Auch die Kapelle des Elisabeth-Hauses wird renoviert. Zusätzlich wird hier ein Nachbarschaftscafé eingerichtet mit großer Außenterrasse zum Bürgerpark hin. Dieses Café soll zugleich Ausgangspunkt für ein Quartierskonzept werden, das auch die Nachbarschaft rund um das Elisabeth-Haus mit einbezieht und damit das Miteinander der Bürger rund um den Park neu beleben soll. Der endgültige Abschluss aller Baumaßnahmen ist für 2022 geplant.

Foto: T- KLeinebrahm