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21. Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt mit über 100 Fahrzeugen ab Baujahr 1910 beginnt morgen

Kevelaer – Fachgespräche über Holzspeichenräder, Kühlerfiguren oder Motorisierung sind an diesem Tag üblich. Auch das Baujahr der teilnehmenden Fahrzeuge spielt dabei eine erhebliche Rolle. Gemeint ist die Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt am Samstag, 08. Mai, die bereits zum 21. Mal von der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt Kevelaer durchgeführt wird. „Dann treffen sich in Kevelaer die Liebhaber automobiler ‚Schätzchen’, um sich die gut erhaltenen Prunkstücke der internationalen Automobilgeschichte anzusehen“, so Wirtschaftsförderin Ruth Keuken.
An diesem Tag stoßen Fahrzeuge mit Baujahr 1910 auf Boliden mit Baujahr 1970 und Pferdestärken zwischen 12 und 345 werden miteinander verglichen. Aber alle 100 Teilnehmer haben eins gemeinsam: Sie warten darauf, ab 10.00 Uhr von Bürgermeister Dr. Axel Stibi vom Peter-Plümpe-Platz aus auf die große Niederrhein-Rundfahrt geschickt zu werden.

100 Fahrzeuge auf Niederrhein-Rundfahrt
Das älteste Fahrzeug, ein kanadischer White GA aus dem Jahr 1910 von Henk Geelen aus dem niederländischen Velden, startet pünktlich zu den Klängen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr.
Als fachkundiger Moderator konnte Alf Beck aus Mönchengladbach gewonnen werden, der seit vielen Jahren als Redakteur für die Rheinische Post über automobile Neuheiten und historische Oldtimer berichtet. Als besonderen Gruß erhalten die Teilnehmer alter Tradition folgend einen Honigkuchen.

Reizvolle Streckenführung
Das Organisatoren-Team um die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft der Stadt Kevelaer und den Kervenheimer Fahrzeugbauer Jakob Louven wurde auch in diesem Jahr vom Weezer Oldtimer-Fachmann Klaus Lentzen verstärkt. Darüber hinaus engagieren sich Uschi Louven, die Verkehrskadetten aus Kevelaer und die Katholische Landjugendbewegung Winnekendonk-Achterhoek im Namen der Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt.
Louven und Lentzen zeichnen insbesondere für die landschaftlich reizvolle Streckenführung verantwortlich. Auf dieser Strecke müssen die Fahrer im Tagesverlauf verschiedene Wissens- und Geschicklichkeitsprüfungen absolvieren.
Als möglicher „Helfer in der Not“ engagiert sich ein Mitarbeiter des Autohauses Mercedes Herbrand in Kevelaer, der den Teilnehmern bei Problemen mit ihren Fahrzeugen hilfreich zur Seite steht.

Stopp zur Mittagszeit in Kranenburg
Die erste Teilstrecke führt die rund 300 Fahrer und Beifahrer in diesem Jahr von Kevelaer aus zum Mittagsstopp in den Nordkreis nach Kranenburg. Zwischen 11.30 Uhr und 14.00 Uhr werden die Oldtimer am Caféhaus Niederrhein am Draisinenbahnhof erwartet.
Hier werden bei jedem Autoliebhaber wird das Herz beim Anblick eines „Rolls Royce 20/25“, eines „Cadillac Eldorado“ oder beim Charme eines „Messerschmitts“ höher schlagen.
Auch nach der Stärkung haben die Teilnehmer während der Strecke einige knifflige Aufgaben zu lösen. So führt sie ein Halt zum Mühlenhof in Kalkar. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr den Teilnehmern der Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt anbieten können, einen kurzen Halt bei uns durchzuführen“, so Betreiberin Annette Wilmsen.

Kaffeetrinken an der Hohen Mühle in Uedem
Traditionell werden die Boliden zur Kaffeezeit an der Hohen Mühle in Uedem erwartet. „Die Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt ist seit der ersten Ausfahrt im Jahr 1990 ein fester Bestandteil im Uedemer Veranstaltungskalender“, freut sich Bürgermeister Rainer Weber auf das erste Mai-Wochenende.
Zwischen 14.30 Uhr und 17.00 Uhr ist ein ausgiebiger Stopp vorgesehen, bei dem Kaffee und Kuchen auf die Oldtimer-Freunde warten. „Wir rechnen damit, dass die Veranstaltung erneut zu einem Besuchermagneten wird“, so Weber. Zu den Gästen an der Hohen Mühle werden auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder des Presseclubs Kleve e.V. erwartet, die die Kevelaerer Oldtimer-Ausfahrt im Jahreskalender vermerkt haben.

Fotos: WFG Kevelaer