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Vortrag: „Mit allen Wassern gewaschen“

Das Evangelische Forum bietet im Rahmen der Erwachsenenbildung der Ev. Gemeinde Kleve eine Reihe von Vorträgen an, die in diesem Jahr unter der Gesamtüberschrift „Wasser“ stehen, und zwar unter höchst unterschiedlichen Aspekten. Das Team, das die Reihe vorbereitet, folgt einem christlichen Selbstverständnis, das sich der Bewahrung der Schöpfung, aber auch dem Einsetzen für Frieden und Gerechtigkeit verpflichtet fühlt.
Wasser bedeckt den größten Teil der Oberfläche unseres Planeten; ohne Wasser ist kein Leben auf unserer Erde möglich. Wasser ist nicht nur ein Thema des Umweltschutzes, sondern auch eine Frage von Krieg und Frieden: schon heute finden erbitterte Verteilungskämpfe um Wasser als knapper Ressource statt.

Der erste Vortrag findet am 1. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Versöhnungskirche statt. Herr Jürgen Brockhoff unterrichtet Biologie und Chemie am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Kleve und spricht über „Wasser – Der Stoff des Leben“ ; es wird darum gehen, wie die Herkunft des Stoffes Wasser mit der Entstehung der Erde verknüpft ist, und wie die biologische Evolution ihren Anfang nehmen konnte. Wir erfahren etwas über die Zusammenhänge zwischen den besonderen Eigenschaften dieses Stoffes, die Folge seiner elementaren Zusammensetzung sind, und seiner Bedeutung für das Leben auf der Erde.
Die Reihe wird am 12. April fortgeführt mit einer Expedition zum Klärwerk Kleve in Salmorth unter fachkundiger Führung von Herrn Michael Offenberg. Der Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am Gemeindehaus. Im Laufe des Jahres folgen weitere Vorträge im Rahmen der Reihe zum Thema Wasser. So spricht Vorsitzender des Instituts für Ökonomie und Ökumene, SÜDWIND, Herr Wilson Budde-Iser am 3. Mai über Wasser als umkämpfte Ressource, „Wasser wird knapp“.

„Auskiesung am Rhein – Graben wir uns selbst das Wasser ab?“ heißt am 7. Juni, wenn es um die Bedeutung unseres Grundwassers geht; Referentin ist die Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Grünen Frau Ute Sickelmann. Der letzte Vortrag am 13. September befasst sich mit dem „Hochwasserschutz im deutsch-niederländischen Grenzgebiet“; er wird von Herr Smit gehalten, einem Universitätsdozent i.R. an der Universität Nijmwegen Die beiden letzten Abende sind schon deswegen spannend, weil sie auf Probleme unserer Region Bezug nehmen.
Erfahrungsgemäß entwickeln sich nach den Vorträgen Diskussionen, die weiterführen, vertiefen, oder auch einmal auf ein paar reizvolle Umwege führen.

Der Eintritt ist frei;
Kontakt: Pfarrer Oskar Greven, Tel. 21625, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!